Im Eisen weinen – mit Jule

Jule ist das neue schwarze Sternchen am St. Pauli Singer-Songwriter-Punkhimmel. Im April tritt sie im Eisen auf.

Foto: Antek Pioch

Hochsommer 2024 – Schweden, Urlaub, plötzlich kracht diese EP rein und trifft mitten ins Herz. So kann Musik heutzutage also doch noch sein. Roh, direkt, unmittelbar, Lo-Fi, aber auf eine gute, eine schöne Art. Songs über Trauer und Schmerz, Angst und Pillen dagegen. Lieder über „Nähe und Distanz“. Der hier Schreibende ließ sich zu dieser Review hinreißen und meint bis heute jedes Wort so, wie es da steht. An manchen Tagen ist es bis heute zu schwer, die EP „Im Regio weinen“ zu hören. Erinnerungen, Schmerz und Angst steigen dann hoch. Längst verdrängte Gefühle kommen ans Tageslicht. Traurigkeit ist nichts für Weicheier. Aber Jule sowas von was für die Top 3!

Winter 2025 – St. Peter Ording, Beach Motel van Cleef. Nando, Eisenchef und gute Seele des Viertels, sieht ein Konzert von Jule und ist ergriffen. Sofort reift der Gedanke, sie muss im Eisen spielen. Nach dem Konzert am Merch nachgefragt. Wie immer, „bleiben in Kontakt“. Am nächsten Tag läuft Nando Jule über den Weg. Er stellt sich vor, sagt dass er eine kleine Kneipe hat und Konzerte…. „Ja, ich will!“ Und schon ist das Ding auf dem Weg gebracht.

Das Ergebnis kann am 3. April nun live erlebt werden. Mindestens zwei etwas in die Jahre gekommene Männer ohne Haare werden ganz vorne stehen und die eine oder andere Träne verdrücken. Seid live dabei. Im Eisen. Eintritt gegen Spende. Und bringt noch etwas mehr für das Vinyl von „Im Regio Weinen“ mit. Es lohnt sich.

 

 


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