Großdemo von Bremer Bündnis gegen Rechts

Neu gegründetes Bündnis ruft zu erneuter Demonstration gegen Rechtsextremismus auf - Route zieht am Sonntag durch die Bremer Innenstadt und Neustadt

Bremen. Das Bremer Bündnis gegen Rechts ruft für  Sonntag, 4. Februar zu einer Demonstration auf. Erwartet werden mehrere Tausend Menschen, los geht’s um 12.05 Uhr am Leibnizplatz. Dann soll der Demonstrationszug über die Wilhelm-Kaisen-Brücke und durch die Innenstadt ziehen. Die Abschlusskundgebung wird auf dem Domshof stattfinden. (Ursprünglich war mal die umgekehrte Richtung geplant). Veranstalter ist das neugegründete „Bremer Bündnis gegen Rechts“, in dem sich diverse antifaschistische und linke Initiativen und Gruppen zusammengeschlossen haben.

Nach der Demo mit mehr als 50.000 Menschen am 21. Januar in Bremen habe sich danach das Bremer Bündnis gegen Rechts gegründet. Das sei spontan und inspiriert durch die Kundgebung passiert, heißt es in einer Mitteilung des „Bremer Bündnis gegen Rechts“. In diesem haben sich bis zu 15 antifaschistische und linke Initiativen und Gruppen zusammengeschlossen.

Die Kundgebung vom 21. Januar hat das gemeinsame Engagement gegen Rechts betont. Vielleicht haben sich auch deswegen jetzt Aktive aus antirassistischen und feministischen Zusammenhängen, aus der Antifa und Klimabewegung, aus Mieterinitiativen und der internationalen Solidarität in einem Bündnis zusammengeschlossen.“, wird Timon Donat, aktiv in der Kurdistan-Solidarität, in der Mitteilung zitiert.

Mit unserer Demonstration wollen wir nicht nur gegen Rechts demonstrieren, sondern auch für eine solidarische Alternative. Wir werden deswegen auch die soziale Situation vieler Bremer in den Blick nehmen, steigende Mieten und Sorgen vor Arbeitslosigkeit und Armut ansprechen“, so Lisa Lohne vom „Bündnis Zwangsräumungen verhindern“.

Für viele von uns war die Erfahrung, gemeinsam mit so vielen anderen auf die Straße gegen Rechts zu gehen eine Erfahrung, die uns Mut gemacht hat. Damit es aber nicht nur beim Zeichen setzen bleibt, müssen jetzt echte Veränderungen folgen, die im Alltag der Menschen spürbar sind.“, so abschließend Tobias Helfst von der Basisgruppe Antifaschismus Bremen.

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