Oehl auf „Tour der guten Hoffnung“

Der österreichische Sänger tritt mit Liveband im April im Kulturzentrum Lagerhaus auf.

Foto: Tim Cavadini

Bremen. Nach mehreren ausverkauften Shows in 2025, geht die „Tour der guten Hoffnung“ der Wiener Indie-Pop-Formation Oehl in die Verlängerung. Die Konzerte verstehen sich dabei als emotionale Gemeinschaftserlebnisse, bei denen ausgelassenes Tanzen und Mitsingen ebenso Platz haben wie ruhige, nachdenkliche Momente. Neben energiegeladenen Passagen gehört auch ein Akustik-Set zum festen Bestandteil des Abends.

Im Zentrum steht Sänger und Songwriter Ariel Oehl, der seine Songs stets mit einer offenen, persönlichen Haltung präsentiert. „Ganz egal wie man zur Lage dieser Welt steht – ein Abend mit viel Gefühl und ein bisschen kollektive Hoffnung sei uns gegönnt“, beschreibt er selbst den Anspruch der Tour. Oehls Texte verhandeln gesellschaftliche Themen und persönliche Zustände gleichermaßen, ohne dabei in Pathos oder Gefühlsduselei abzurutschen. Musikalisch treffen treibende Beats und markante Basslinien auf eine sanfte, klare Stimme, die dem deutschsprachigen Indie-Pop eine eigene Note verleiht.

Ein frühes Ausrufezeichen setzte die Band mit dem Song „Keramik“, der 2018 von Casper zum „Song des Jahres“ gekürt wurde. In der Folge holte Herbert Grönemeyer Oehl zu seinem Label Grönland Records und engagierte die Band als Vorgruppe für seine Stadiontournee. Es folgten Festivalauftritte, Fernseheinsätze sowie mehrere Veröffentlichungen, darunter zuletzt das Album „Über Nacht“. Nach personellen Veränderungen ist Oehl seit 2022 als Soloprojekt angelegt, wird live jedoch wieder als vierköpfige Band umgesetzt.

Am 19. April tritt Oehl in Bremen im Kulturzentrum Lagerhaus auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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