SummerSounds veröffentlicht Line-Up
Drei Tage Musik, Kultur und Stadtleben beim SummerSounds in den Bremer Neustadtswallanlagen vom 5. bis 7. Juni 2026

Bremen. Die Organisatoren des SummerSounds machen von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, aus den Neustadtswallanlagen in Bremen erneut ein offenes Festivalgelände für Musik, Kultur und Stadtleben. Zum Programm gehören Konzerte, DJ-Sets, Theater, Familienangebote, Wissenschaft, Märkte und Mitmachaktionen – umsonst und draußen. Unter den Musik-Acts sind in diesem Jahr unter anderem Chris de Sarandy, Muryel, Kochkraft durch KMA, Georgia van Etten, Floral Image und Abarra. Neu sind in diesem Jahr zusätzliche Theater- und Zirkusformate für Familien sowie ein Hörunterstützungssystem an der Hügelbühne, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Wie im vergangene Jahr gibt es auch am Sonntag Programm – jetzt bis 19 Uhr. „Wir wollen ein Festival schaffen, das niedrigschwellig ist und überrascht – musikalisch, kulturell und gesellschaftlich“, sagt Festivalleiterin Carina Henkel.
Über 25 Live-Acts von Indie über Kinderkonzerte bis Jazz, dazu viele DJ-Sets
Auf zwei Bühnen trifft bei SummerSounds 2026 vieles aufeinander: lokale Acts, internationale Bands, handgemachte Musik und elektronische Sets. „Das Programm soll neugierig machen: auf neue Künstler:innen, unterschiedliche Genres und Begegnungen, die man so vielleicht nicht erwartet hätte“, sagt Sophia Lebeck, bei SummerSounds verantwortlich für das Booking, zur Auswahl der Acts.
Die Hügelbühne gehört am Freitag „Sparkasse in Concert“ von der Sparkasse Bremen und Bremen Zwei. Den Auftakt macht das Bremer Folkduo Lavender Bloom, anschließend übernehmen zwei Acts aus England: die australische Singer-Songwriterin Georgia van Etten mit ihrer britischen Band und die Psychedelic-Rocker von Floral Image. Am Samstag präsentiert Bremen Vier mit Moderatorin June Koch ein Programm zwischen Indie, Soul und Pop – mit Acts wie Muryel, Chanin und Chris de Sarandy. Zum Abschluss des Samstagabends steht die Kölner Indie-Punk-Band Kochkraft durch KMA auf der Bühne, die den Sound der Neuen Deutschen Welle mit Punk, Rave und Wucht als „Neue Deutsche Kelle“ in die Gegenwart katapultiert. Der frühe Nachmittag gehört jedoch zunächst den Kindern: Erst bringt Sebó Hip-Hop, Soul und Kindermusik zusammen, dann lädt DerDieDasSammy mit fantasievollen Mitmach-Songs zum Tanzen und Mitsingen ein.
Die Campusbühne startet am Freitag mit drei von Cosmo präsentierten Newcomer-Acts: Kari:a Keita, DoubleTrouble und Ayham. Am Samstag liegt der Fokus der Campusbühne auf Acts aus Bremen und Umgebung. Spannend dabei: das vom Jugendbeirat Neustadt kuratierte Newcomer-Set. Am Abend übernimmt Bremen NEXT. Dann gibt es Drum’n’Bass und UK-Garage-Sounds mit Stunnah and Friends – darunter Genzo und IKenji. Am Sonntag stehen hier wieder Bremer Acts auf dem Programm. Den Abschluss des SummerSounds-Programms bildet die Hamburger Band Abarra, die mit orientalischen Instrumenten und elektronischen Grooves einen atmosphärischen, tanzbaren Sound erschafft. Karibischer Jazz, Jazz auf Plattdeutsch, Hippie Swing: Der JazzClub mit der Musiker:innen-Initiative Bremen bewegt sich über Genregrenzen hinweg. Sechs Konzerte finden am Freitag und Samstag hinter der Bremer Shakespeare Company statt.
„SummerFriends“: Salsa & Party, Märkte & Genuss, Handwerk & Kunst
Die „SummerFriends“ Muchos Más, Drittel Bar und Defibrillator verwandeln die Wiese vor der Hochschule Bremen in eine Mischung aus großer Party, Bar und Markttreiben. Die Tapas-Bar Muchos Más feiert dort eine dreitägige spanische Fiesta mit Latin Pop und Reggaeton, Park-Picknick und Paella-Live-Cooking, Salsa-Workshops und den DJs Packer, Percy und Mark Bale. Die Neustädter Kneipe Drittel Bar zieht für drei Tage auf das Festivalgelände und bringt kühle Drinks und Musik mit. Und der Secondhandshop Defibrillator ist mit einem kuratierten Pop-Up-Store vor Ort. Am Sonntag ist Markttag – mit Flohmarkt und dem Bonusmarkt als Plattform für lokales Handwerk und Kunst. Auch junge Kunst bekommt ihren Platz: Mit „Sommerflimmern. Momente im Park“ bringt Youth For Art e.V., ein Kollektiv aus der Bremer Neustadt, bildnerische Arbeiten junger Künstler:innen aufs Festivalgelände.
„Little SummerSounds“: noch mehr Programm für Familien
„Uns war wichtig, Musik, Kultur, Wissenschaft, Stadtleben und Familienprogramm nicht nebeneinanderzustellen, sondern miteinander zu verbinden. Genau das macht SummerSounds aus“, betont Carina Henkel. Und so sind bei SummerSounds Familien mittendrin. Neu sind in diesem Jahr Theater- und Zirkusformate für Groß und Klein. Das Figurentheater „Mensch, Puppe!“ bringt mit „Die Prinzessin auf der Erbse“ ein musikalisches Familienstück auf die Bühne. Dazu kommen die Clownerie-Performance „Tschüssikowski“ von Theater11 sowie der Jokes Mitmachzirkus, bei dem Kinder und Erwachsene selbst aktiv werden können. Außerdem zeigt das Neustädter Tanzstudio Bounce and Boogie eine Tanzshow für und mit Kindern. Auf der Kinderwiese, die die Sparkasse Bremen ermöglicht, erwarten Kinder neben Spielmobil, Kicker-Area und Hüpfburg auch Kreativ-, Tanz- und Singangebote. Beim KidsLab11 etwa basteln Kinder Perlenarmbänder mit der Telefonnummer der Eltern, damit kleine Festival-Entdecker:innen schnell wieder zurückfinden. Das kek Kindermuseum lädt zum Malen, Stempeln und Verkleiden ein. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtteilfiliale Neustadt der Sparkasse Bremen können Kinder außerdem Sparschweine gestalten und Festival-Schnappschüsse in der Fotobox aufnehmen. Samstag und Sonntag starten Jung und Alt mit dem AOK-Morning-Yoga entspannt in den Tag. Und wer einmal eine Pause braucht, kann rund um das swb-E-Mobil der SummerSounds-Unterstützerin swb in einer Chill-Lounge auf Kissen und Liegestühlen neue Energie tanken.
„Phänomenal“: Aha-Momente zwischen Beats und Bäumen
Wissenschaft und Zukunftsthemen bekommen bei SummerSounds noch mehr Raum. Das Festival knüpft dabei an das Bremer Themenjahr „Phänomenal“ an. Im Mittelpunkt steht eine Mitmachaktion der Hochschule Bremen, bei der Besucher:innen mit dem studentischen Satelliten „VIBES Pioneer“ symbolisch eigene Fotos ins All schicken können. Außerdem kann man hier basteln, experimentieren und sein Glück am Glücksrad versuchen. Auch der Wissenskiosk des Universum Bremen bringt Wissenschaft mitten ins Festival. Unter dem Motto „Sinnsalabim – Wie deine Sinne gemeinsame Sache machen“ können Groß und und Klein ihre Wahrnehmung spielerisch testen – etwa beim Hörmemory oder am Wackeltisch.
Weniger Barrieren, mehr Teilhabe
SummerSounds soll für möglichst viele Menschen zugänglich sein – deshalb baut das Festival 2026 weitere Barrieren ab. In diesem Jahr können Menschen mit Hörbeeinträchtigung an der Hügelbühne erstmals ein Hörunterstützungssystem nutzen, das SummerSounds in Zusammenarbeit mit der Initiative „Ischa barrierefrei“ anbietet. Außerdem gibt es barriereärmere Wegeführungen, zusätzliche Rollstuhltoiletten und Awareness-Teams auf dem Gelände.
Stadträume nachhaltig nutzen und gestalten
Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind bei SummerSounds fester Teil der Organisation. Auf dem Gelände kommen ein Mehrwegkonzept im Foodcourt, Rückgabestationen und ein Spülmobil zum Einsatz. Regelmäßige Clean-Ups gehören ebenfalls zum Konzept. Auch im Programm sind Nachhaltigkeitsthemen verankert. Am swb-E-Mobil und an den Infoständen lokaler Initiativen wie zum Beispiel Bürger Energie Bremen und ErdwärmeDich e.V. werden Klimaschutz und eine nachhaltige Energieversorgung mit Mitmachaktionen greifbar. Raum für Austausch rund um Themen wie Teilhabe und mentale Gesundheit gibt es ebenfalls: Die Innere Mission etwa informiert über ihr Projekt „Zeitschrift der Straße“ und bietet Mitmachaktionen für Kinder an, Initiativen wie das Netzwerk „Time for Empowerment“ und LieLa e.V. stellen Unterstützungsangebote vor und laden an ihren Infoständen zu kreativen Aktivitäten ein.
Alle Infos zum Programm und zu den Acts unter www.summersounds.de/programm
Festivalzeiten:
Freitag, 5.6.: 17–24 Uhr,
Samstag, 6.6.: 11–24 Uhr,
Sonntag, 7.6.: 12–19 Uhr
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