Alben des Jahres 2025 – von Meryl

Ein grandioses Metalcore-Album-Jahr 2025 kurz und knackig zusammengefasst.

Für mich war 2025 ganz klar ein Metalcore- und Post-Hardcore-Jahr: Viel Härte, große Refrains und sehr unterschiedliche Stimmungen zwischen Wut, Trauer, Hoffnung und Nostalgie. Laut Spotify Wrapped war das Top-Genre: Deathcore. Mit 87.233 Minuten im Jahr 2025 kann sich das sehen lassen! Meine Top 10 spiegeln genau das wider – von etablierten Genre-Größen bis zu Bands, die gerade ihren größten Push erleben.

10. The Devil Wears Prada – Flowers
Mit „Flowers“ legen TDWP für mich ein spätes Karriere-Highlight vor: modern produzierter Metalcore, der Düsterkeit, Melodie und cineastische Spannungsbögen verbindet. Das Album klingt wuchtig, aber kontrolliert und zeigt eine Band, die ihren Sound verfeinert, ohne ihre Kante zu verlieren. Kennengelernt habe ich TDWP im Jahr 2022, als ich „Top Album 2022 Metalcore“ gegoogelt habe – und ich durfte sie bereits zweimal live sehen und freue mich auf die bevorstehende Tour im Herbst 2026.

9. I Prevail – Violent Nature
„Violent Nature“ markiert für mich bei I Prevail den Start einer neuen Ära – härter, dunkler und emotional roher. Zwischen brutalen Ausbrüchen und atmosphärischen Momenten steckt hier ein Album, das gleichzeitig persönlich und stadiontauglich wirkt.

8. Memphis May Fire – Shapeshifter
Memphis May Fire liefern mit „Shapeshifter“, was ich mir von ihnen wünsche: druckvollen, melodischen Metalcore mit einprägsamen Hooks und genug Breakdown-Power, um live sofort zu zünden. Das Album fühlt sich wie ein stabiles Comeback ihrer Stärken an – weder reine Nostalgie noch reines Experiment. Auch auf dieses kommende Konzert im Frühjahr 2026 freue ich mich schon sehr.

7. The Pretty Wild – zero.point.genesis
The Pretty Wild stehen in meiner Liste für die melodischere, hymnischere Seite harter Musik. Neu entdeckt habe ich die beiden Schwestern dieses Jahr per Zufall, als Spotify sie mir reinspülte – „könnte dir gefallen…“. Auf „zero.point.genesis.“ treffen eingängige Refrains auf moderne Rock- und Metal-Elemente – ein Album, das mich vor allem wegen seiner Ohrwurm-Dichte und seiner guten Laune begleitet hat. Auch diese Band lasse ich mir im kommenden Frühjahr – zusammen mit Sleep Theory – nicht entgehen!

6. Sleep Theory – Afterglow
Ein super Zusammenschluss: zwei Bands, die dieses Jahr ein Album veröffentlicht haben und dann zusammen auf Tour gehen: Sleep Theory kombinieren auf „Afterglow“ Metal, Alternative und Pop-Ansätze zu einem sehr zeitgemäßen Sound, der sofort ins Ohr geht. Meine Nummer sechs, weil hier Energie, moderne Produktion und starke Vocal-Lines besonders gut zusammenkommen.

5. A Day To Remember – Big Ole Album, Vol. 1
ADTR bleiben für mich die Könige der Mischung aus Pop-Punk-Hooks und Metalcore-Breitseiten. „Big Ole Album, Vol. 1“ funktioniert wie ein „Best-Of ihres Stils in Albumform“: Shouts, Singalongs, schwere Riffs und Songs, die man sofort live vor Augen hat. Anfang des Jahres war es deswegen ein großes MUSS, zu ihrem Auftritt nach Hamburg zu fahren!

4. Of Mice & Men – Another Miracle
Of Mice & Men zeigen auf „Another Miracle“, wie gut sie schwere Riffs, dichte Atmosphäre und große Refrains balancieren. Für mich ist es eines dieser Alben, welches man „am Stück“ hören kann, weil Flow und Dynamik einfach stimmen. Die Kalifornier sind für mich schon ein bisschen „in Vergessenheit“ geraten, als sie mir wieder aufploppten mit ihrem neuen, großartigen Album.

3. Landmvrks – The Darkest Place I’ve Ever Been
Landmvrks liefern mit „The Darkest Place I’ve Ever Been“ eine der intensivsten Platten des Jahres: technisch stark, brutal, gleichzeitig melodisch und enorm energiegeladen. Für mich ein Album, das Genre-Grenzen aufbricht und trotzdem unverkennbar Metalcore bleibt. Seit 2023, als ich sie das erste Mal als Voract der Band „The Ghost Inside“ und dann ein Jahr später nochmal als Voract von „Beartooth“ sehen durfte, fieberte ich auf eine Headline-Tour der Franzosen hin und in diesem Dezember war es endlich soweit und das Beste: sie haben nicht enttäuscht!

2. Fit For A King – Lonely God
Fit For A King stehen bei mir auf Platz zwei, weil sie mit „Lonely God“ wuchtigen, düsteren Metalcore mit großen, fast hymnischen Refrains verbinden. Das Album war 2025 so etwas wie ein Dauer-Soundtrack – egal ob zum Pendeln, Arbeiten oder Abschalten.

1. We Came As Romans – All Is Beautiful… Because We’re Doomed
Ganz oben stehen für mich We Came As Romans mit ihrem neuen Album „All Is Beautiful… Because We’re Doomed“, das alles vereint, was modernes Metalcore-Songwriting ausmacht. Emotional dicht, melodisch stark, gleichzeitig hart und atmosphärisch – eine Platte, die sich wie ein kompletter Zyklus anfühlt und bei mir 2025 am häufigsten lief. Ebenfalls war das Konzert im Oktober 2025 im „Übel & Gefährlich“ eines der schönsten, das ich dieses Jahr erleben durfte.

 


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