Wanderzirkus in Sachen Reggae und Rock‘n’Roll
Jamaram haben im letzten Vierteljahrhundert tausende Live-Shows auf mehreren Kontinenten gespielt, im Mai geht es für sie ins Kulturzentrum Lagerhaus.

Bremen. Jamaram, der seit Gründung um die Jahrtausendwende als unsinkbar geltende Reggae-Achter, mit tausenden Live-Shows auf dem Tacho, ist noch lange nicht platt. Stemmt euch mit Jamaram gegen Club- und Festivalsterben, gegen die Balz auf dem Handy und Stubenhockertum mit Stoff und Schnaps und Netflix. Die Band steht für Frieden, Weltoffenheit und Respekt, gegen Krieg, Intoleranz und Abschottung. Ohne Grenzen und Mauern – bunte Vielfalt und Lebensfreude, im echten Leben wie in der Musik. Zu hören ist das auf dem aktuellen Release „Mor:ning“.
Die neun auf Vinyl erhältlichen Titel sind gemeinsam mit Langzeit-Homie und Reggae-Veteran Jahcoustix entstanden und thematisieren Vereinsamung durch die Socials, Propaganda und Geschrei bei gleichzeitig stark verkürzten, aber hoch emotionalisierten Diskursen. Die Message bleibt positiv, am Ende geht es darum, mit dem Planeten und als Menschen gut miteinander umzugehen, im Kleinen wie im Großen. Der Wanderzirkus in Sachen Reggae und Rock‘n‘Roll, seit bald 25 Jahren auf den Bühnen Europas, Afrikas und Südamerikas unterwegs, fährt auf der Genre-Achterbahn zwischen Reggae, Funk, Latin und Blues. Für die Birne und zur Erholung gibt‘s dann noch die ein oder andere Ballade und intelligentes Songwriter-Storytelling.
Am Freitag, den 2. Mai treten Jamaram in Bremen im Kulturzentrum Lagerhaus auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
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