Trivium und Bullet For My Valentine – Geburtstagsparty in Hamburg

Für uns ging es wieder in die zweitschönste Hansestadt. Dort feierten Bullet For My Valentine, zusammen mit Trivium, jeweils das 20-jährige Jubiläum der Debütalben „The Poison“ und „Ascendancy“. Als Support waren die Senkrechtstarter von Orbit Culture dabei.

Foto: jk

Hamburg. Bei eisigen Temperaturen ging es für uns einmal mehr nach Hamburg, dieses Mal in die Sporthalle. Leider hatte sich wieder einmal ein mittelschweres Verkehrschaos um die Venue gebildet, welches hauptsächlich durch den eklatanten Mangel an geeigneten Abstellmöglichkeiten seines fahrbaren Untersatzes verursacht wurde. So erging es uns natürlich nicht anders, sodass wir erst kurz nach den letzten Tönen von Orbit Culture die Sporthalle erreichten. Sehr schade! Die Jungs haben beim Reload Festival vor zwei Jahren ordentlich durch den Acker gepflügt und ich hätte gerne gesehen, ob die Truppe ihre Qualität auch auf einer so großen Bühne rüberbringen kann.

Aber egal! Denn Trivium legten gleich richtig stark los! Da an diesem Abend die 20-jährigen Jubiläen der Debüts gefeiert wurden, war natürlich der Opener sowie der Rest der Setliste keine große Überraschung. Es ging, wie gewohnt, in der Reihenfolge des Albums durch den Abend. Da die Anwesenden diesen Braten ebenfalls schnell rochen, waren vor Brechern wie „Pull Harder On The Strings Of Your Martyr“, oder „A Gunshot To The Head Of Trepidation“ schon riesige Pits im Gang und die Leute ließen sich fast durchgängig über die Menge in den Bühnengraben tragen. Trotzdem stachelte Matt Heafy gekonnt das Publikum zu weiteren Höchstleistungen an und als schließlich gefühlt die ganze Halle zu „Dying In Your Arms“ mitsang, ließ er ein wenig locker. Nach einem kurzen Endspurt war auch schon das Album durchgespielt. Die übliche Künstlerpause wurde gehalten, in welcher man schon das markante Intro zu „In Waves“ vernehmen konnte. Nun wurde noch einmal voller Körpereinsatz gefordert, die komplette Halle sprang plötzlich auf und war den gesamten Song hinweg nur noch eine wabernde Masse. Das war der Abschluss und Trivium verließen unter lautem Jubel nach knapp 60 Minuten die Bühne.

Aber nun erst einmal ein kühles Kaltgetränk, um die Pause zu überbrücken. Nach knapp 30 Minuten standen Bullet For My Valentine in den Startlöchern. Nachdem auch hier das Intro durchgelaufen war, starteten die Waliser mit dem Opener „Her Voice Resides“. Man, man, man! Hab ich schon lange nicht mehr diese Kombination live zu Gesicht bekommen – könnten knapp 20 Jahre sein! Nachdem das großartige „4 Words (To Choke Upon)“ dargeboten wurde, kam natürlich der Song welcher, für die meisten, die Band auf die Karte gebracht hatte. Mit teilweise ohrenbetäubender Lautstärke wurde „Tears Don’t Fall“ von den Anwesenden mitgesungen. Untermalt wurde diese Szenerie mit einer aufwändigen Animation auf den abgehängten LED-Screens, sowie einer auf Hochtouren agierenden Band. Weiter ging der Nostalgietrip über Hits wie „All These Things I Hate“, oder „Hand Of Blood“, welche alle 1a vorgetragen wurden. Für mich waren aber die etwas übersehenden Songs des „The Poison“-Albums die Highlights. „Hit The Floor“, „Room 409“, oder der Titeltrack wurden mit einer solchen Wucht dargeboten, dass es einfach nur Spaß gemacht hat. Das sahen auch die Anwesenden so, sodass nach mit dem Rausschmeißer „The End“ die Rufe nach einer Zugabe immer lauter wurden. Diese wurde natürlich auch gewährt und es gab mit „Knives“ und „Waking The Demon“ zwei Highlights im Bandkatalog als Nachschlag.

Seht euch hier unsere Konzertfotos an:

 


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