Tristan Brusch mit neuer Musik im Lagerhaus
Mit seiner neuen Single „Grundsolider Schläger“ kündigt der Berliner Musiker sein neues Album „Am Anfang“ an, das er nächstes Jahr in Bremen vorstellt.

Bremen. Die dunkelromantische Album-Trilogie wird nun abgeschlossen: Nach „Am Rest“ (2021) und „Am Wahn“ (2023), strebt Tristan Brusch mit seinem neuen Album „Am Anfang“ in grandiosen Popmelodien nach Wirklichkeit – nach allem, was wehtut, sich entzieht oder eigentlich zu groß ist, um es auszuhalten. Er schreibt dazu süchtig machende, gefährliche Songs, die maximale Eingängigkeit spielerisch leicht mit inhaltlicher Tiefe verbinden. Der erste Vorbote ist das am Freitag erscheinende Stück „Grundsolider Schläger“.
„Am Anfang“, so kann man das hören, ist ein Coming-Of-Age-Album, das vor allem von Verlust erzählt. Dem Verlust von Jugend, Unschuld, einer Liebe, womöglich: sich selbst. Wie alle wirklich großen Alben über Verlust wächst auch dieses weit über sein Sujet hinaus und erzählt viel mehr über die Welt, das Leben, die Liebe, die Gesellschaft, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins – und die Fähigkeit, loslassen zu können.
Tristan Brusch geht mit diesem Album zurück auf Start – und damit mitten ins Herz seiner Kunst. Er hat dazu bestürzend schöne Lieder geschrieben, in diesem ganz speziellen Stil, den in diesem Land niemand sonst vergleichbar bravourös und hingebungsvoll beherrscht. Wir hören Spuren von Chanson, Chris Isaak, Nick Drake – doch vor allem hören wir: Tristan Brusch. Eingängigkeit und Tiefgang, Poesie und Pop. Letztlich ist das hier Tristan-Brusch-Musik, ein Genre, das der Künstler erfunden hat – und zu dessen Kern er mit „Am Anfang“ weiter vordringt.
Ganz überwiegend hat Tristan Brusch die neuen Songs in einer stürmischen Kreativphase im Sommer 2024 geschrieben. Aufgenommen wurde „Am Anfang“ im Frühwinter 2024 mit dem Produzenten Olaf Opal und den Musikern Felix Weicht (Bass), Timon Schempp (Schlagzeug) und Friedrich Paravicini (Streicher) in einem zum Studio umgebauten ehemaligen Kinderheim an der dänischen Grenze in nur vier Tagen. Nach weiteren zehn Tagen für Gesänge und Overdubs war alles fertig. Das Album ist noch klarer und aufgeräumter als seine unmittelbaren Vorgänger. Stimmlich setzt Tristan Brusch weniger auf Modulation und dramatische Effekte, die Songs stehen im Vordergrund. „Am Anfang“ erscheint am 24. Oktober auf seinem eigenen Label „Wasser & Licht“. Die erste Single „Grundsolider Schläger“ wurde bereits am letzten Freitag veröffentlicht.
Am Freitag, den 13. März tritt Tristan Brusch in Bremen im Kulturzentrum Lagerhaus auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
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