Release-Party im Tower Musikclub
Die Bremer Band Vladi Wostok feiert Mitte Februar die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Babyboo“ auf Vinyl mit einem Live-Konzert.

Bremen. Stellt euch folgendes vor: Im 17. Stock eines Office-Towers flackert noch Neonlicht. Ein White Collar ist lost in Excel, die Stadt längst after work, als Babyboo – der „Geist der Workaholics“ – die Tür zum Überstunden-Cowork aufstößt und die Postworkwelt von Vladi Wostock öffnet.
„Babyboo“ heißt die neue LP der Band aus Bremen/Nordossetien, die sich selbst irgendwo zwischen Ruski Surf, Workaholic Pop und Office Ghost Rock einsortiert – falls das überhaupt geht. Ihre Songs klingen, als würde ein russischer Parkplatz der 90er auf eine After-Work-Party in Brighton Beach/ New York treffen: Synth-Melodien, die wie alte Nokia-Klingeltöne durch Großraumbüros geistern und Texte in A1-Italienisch, Russisch, Deutsch und Fantasie-Japanisch.
Besoffene Matrosen, Stuntman im Burn-Out, Cowboy-Beziehungen und illegale Nächte in Palermo: Vladi Wostock bauen auf ihrem neuen Album ein absurdes Parallel-Universum aus Jobs und Nachtgestalten, in dem nie klar ist, ob Arbeit gefeiert oder beerdigt wird. Am 13. Februar wird dann im Bremer Tower das offizielle Ende der Arbeit gefeiert und „Babyboo“ als transparente Vinyl vorgestellt. Dazu kommen Studio-Live-Videos und eine Single als etwas verdrehtes Weihnachtsgeschenk. Den Song „Palermo“ daraus gibt es bereits bei YouTube zu sehen. Das dazugehörige One-Shot-Musikvideo wurde im Herbst 2025 in den Studio 2-Tonstudios in Schwerin gedreht.
Am Freitag, den 13. Februar feiern Vladi Wostok ihre Release-Party in Bremen im Tower Musikclub. Support von Paintings kommt aus Berlin, danach geht der Abend in eine Techno-Jazz-Nacht mit Pink Noir über. After Work ist hier kein Versprechen, sondern ein Zustand. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
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