Headline-Show zwischen Festival-Gigs

Die US-Amerikaner von Hollywood Undead bringen ihre Musik zwischen Rap, Metal und Alternative-Rock im Juni nach Bremen in die Aladin Music Hall.

Foto: Travis Shinn

Bremen. Nachdem die die US-Band Hollywood Undead bereits für mehrere Festivals wie Rock am Ring bestätigt war, folgen dazwischen nun fünf eigenständige Headline-Shows in Deutschland. Neben Bremen stehen im Rahmen einer ganzen Europa-Tour hierzulande auch Leipzig, Stuttgart, Wiesbaden und Saarbrücken auf dem Tourplan. Fans erhalten damit die Gelegenheit, die Band in einem ausführlicheren Live-Setting abseits der großen Festivalbühnen zu erleben.

Seit der Veröffentlichung ihres mit Platin ausgezeichneten Debütalbums „Swan Songs“ im Jahr 2008 haben sich Hollywood Undead von einem Szenephänomen zu einer international etablierten Größe entwickelt. Gegründet 2005 in Los Angeles, pendelt die Band stilistisch souverän zwischen Rap, Metal und Alternative-Rock. Ihr provokanter, hymnischer und oft düsterer Sound, kombiniert mit eingängigen Refrains und ihrem markanten, lange Zeit maskierten Auftreten, verschaffte ihnen früh Aufmerksamkeit. Das Debütalbum stieg direkt in die Top 25 der US-Charts ein, spätere Veröffentlichungen wie „American Tragedy“ oder „Notes From The Underground“ knüpften an diesen Erfolg an. Mit „Hotel Kalifornia“ (2022) besann sich die Band zuletzt wieder stärker auf die klanglichen Wurzeln ihrer Anfangsjahre.

Mit über 3,2 Milliarden Streams, mehr als einer Milliarde YouTube-Aufrufen und rund 4,3 Millionen monatlichen Hörer*innen auf Spotify zählt die Band weiterhin zu den prägenden Acts im modernen Rock. Zuletzt erschien die Single „Savior“, die mit druckvollen Gitarren, düsterer Atmosphäre und einem mitreißenden Refrain thematisch innere Zerrissenheit und Selbstbehauptung verhandelt.

Am Freitag, den 19. Juni treten Hollywood Undead in Bremen in der Aladin Music Hall auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


Mehr Beiträge aus" Musik" zur Startseite

Headline-Show zwischen Festival-Gigs teilen auf: