Eine Klangwelt zwischen Schmerz und Erlösung
Die belgische Post-Metal-Band Amenra tritt mit ihrer düsteren, eindringlichen Musik im Kulturzentrum Schlachthof auf.

Bremen. Amenra erschaffen eine Klangwelt zwischen Schmerz und Erlösung. Die belgische Band verbindet düsteren Sludge, Post-Metal und rituelle Intensität zu einer eindringlichen Erfahrung – roh, emotional und kathartisch. Ihre Liveshows sind keine Konzerte, sondern Zeremonien: dunkel, wuchtig, überwältigend. Wer sich auf Amenra einlässt, begegnet einer spirituellen Wucht, die lange nachhallt.
Ende Januar haben die Belgier die Veröffentlichung ihrer Doppel-EP „De Toorn“ und „With Fang And Claw“ für Ende März angekündigt. Die Single „Heden“ diente dabei als Vorgeschmack auf die erste Platte, mit „Forlorn“ wurde auch der Opener der zweiten EP ausgekoppelt. Im Gegensatz zum Song „Heden“, der sich von völliger Ruhe 15 Minuten lang aufschaukelt, startet „Forlorn“ mit lautem Geschrei und hält die Eskalationsstufe bis zum Ende hoch. Im fragmentarischen Musikvideo kämpft eine Frau, gespielt von der Regisseurin Amorphokyria selbst, gegen „gewaltsame Zyklen der Wiedergeburt“ an, windet sich in der Erde, Blut und anderen Körpern, bis sie leblos fortgetragen wird.
Am 17. November treten Amenra in Bremen im Kulturzentrum Schlachthof auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
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