Gestandene Musiker mit neuem Projekt

Die Punkband „Ausgestorben“ um Sänger Jens Rachut präsentiert ihr Album „Planetenübergabe“ im Mai in der Lila Eule.

Pressefoto

Bremen. Am 2. Mai gastiert die Punkband „Ausgestorben“ in der Lila Eule. Das Projekt um Sänger Jens Rachut steht für kompromisslosen, rumpeligen Punk mit bewusst trashigen Gitarrensoli – roh, direkt und fest in der Geschichte des deutschsprachigen Undergrounds verwurzelt. Live darf man sich auf einen Abend zwischen Punk, Selbstironie und kontrolliertem Chaos freuen. Das kommende Album „Planetenübergabe“ erscheint im Februar 2026.

Jens Rachut, seit Jahrzehnten eine prägende Figur der Szene, ist mit einer neuen Band zurück, die auf Erfahrung statt Nostalgie setzt. An der ersten Gitarre spielt Atli Grund („Chef Atli“), der unter anderem bei „Angeschissen“ sowie „Big Balls And The Great White Idiot“ aktiv war und als Teil der frühen Hamburger Punkbewegung gilt. Die zweite Gitarre übernimmt Thomas Wenzel („Vize“), bekannt durch seine Arbeit bei „Die Sterne“ und „Cow“ sowie aktuell bei den „Goldenen Zitronen“ und „Kleiber“.

Am Bass steht Uwe Roth („Der Franzose“), der viele Jahre als Bootsbauer in Marseille lebte und in den 1990er-Jahren bei „Arm“ und „Das Moor“ spielte. Das Schlagzeug bedient Elmar Günther („Junior“), der zuvor Mitglied bei „Parole Trixie“ und „Tolerantes Brandenburg“ war. Komplettiert wird die Band durch Jens Rachut selbst, der als Sänger den charakteristischen Ton zwischen Lakonie, Schärfe und Humor setzt. Er gilt als Schlüsselfigur der deutschen Punkszene und war u.a. bei „Dackelblut“ aktiv.

Am Samstag, den 2. Mai treten Ausgestorben in Bremen in der Lila Eule auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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