„Es kann nicht immer so weitergehn“
Die Punkband Pogendroblem spielt Anfang nächsten Jahres mit neuem Album auf Tour im Bremer Kulturzentrum Lagerhaus.

Bremen. Es geht Schlag auf Schlag bei Pogendroblem: Nachdem sie Mitte Mai mit der gleichnamigen Single ihr neues Album „Great Resignation“ für den 10. Oktober angekündigt haben, folgt direkt das nächste Announcement: Ab November wird die Band mit ihrer neuen Platte auf ausgedehnte „Es kann nicht immer so weitergehn“-Tour gehen. Bis Ende Februar stehen 16 Konzerte in Deutschland und Österreich auf dem Plan.
Great Resignation! So wird das massenhafte Kündigen von Bullshitjobs während der Corona-Pandemie bezeichnet. Die Verweigerung, die eigene Arbeitskraft zu den widrigsten Bedingungen zu verkaufen, wenn es nicht mal zum Leben reicht. Auch wenn man sowieso bald wieder ran muss – nur für einen Moment spüren, die Macht zu haben, alles lahm zu legen.
Wie durch die Zeit der Monster navigieren, fragen Pogendroblem. Wie weiter machen gegen Faschisierung und Klimakrise? Klar ist: Es kann nicht immer so weitergehen. Pogendroblem sind (Post-)Punk, poppige Niedlichkeit, Garage-Vibes, ein bisschen Hamburger Schule, ein bisschen Kraut, etwas düsterere Gitarren und natürlich Brotschneidemaschine durch FX geballert. Inhaltlich geht es um absurde Alltagsgeschichten, um Subjektivierung, die nicht mehr zu funktionieren scheint. Um Fragmentierung von Gesellschaft, Arbeitsbeziehungen, der Linken.
Am Samstag, den 31. Januar treten Pogendroblem in Bremen im Kulturzentrum Lagerhaus auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
Mehr Beiträge aus" Musik" zur Startseite



