Piano-Pogo im Eisen
Uli Sailor verbindet die rebellische Energie des Punkrocks mit der feinen Melancholie eines Klaviers und tritt am 22. Februar in Bremen auf.

Bremen. Punkrock. Bedeutete mal: Mit Konventionen brechen. Aber was ist, wenn Punkrock selber schon die Konvention ist? Dann kommt Uli Sailor. Klavier und Gesang. Ist das Punkrock? Die Puristen werden empört widersprechen. Aber dann kennen sie Uli Sailor und sein Punkrock-Piano nicht. Denn sonst wüssten sie, dass für energetischen Punkrock Stromgitarren, Bässe und ein Schlagzeug zwar nützlich, aber keinesfalls erforderlich sind. Nach zwei EPs mit Piano-Cover-Versionen von US- und Deutschpunk-Songs erschien 2024 seine erste Sammlung von eigenen Songs.
„Unsere Jugend hängt als Poster an der Wand, und darauf steht: Live Fast Die Punk“ – der Verfasser dieser Zeilen heißt Uli Sailor und hat mehr als 25 Jahre in verschiedenen Bands (u.a. D-Sailors, Tusq, Terrorgruppe) in ganz Deutschland vor Tausenden von Hörer*innen gespielt. Mit dieser Erfahrung im Gepäck gelang es ihm, den perfekten Mix zu finden, der die rebellische Energie des Punkrocks mit der feinen Melancholie eines Klaviers verbindet. Das Ergebnis nennt er „Punkrock Piano“ und es ist ein elektrisierender Sturm, die Herzen erreicht und die Seelen zum Pogen bringt.
Auf der ersten EP covert er englischsprachigen Punkrock – Lagwagon, NOFX oder Millencolin-Songs werden so neu interpretiert, und zwar nicht als traurige Klavierballaden, sondern mit der vollen Intensität der Originale. Auf der zweiten EP nahm sich Uli dann deutschen Bands wie Wizo, Herrenmagazin oder Schrottgrenze an. Der nächste Schritt ist also klar: eigene Songs! Und er gibt ein Versprechen: „Bis das Grunge-Revival kommt, spiele ich Klavier“.
Am Samstag, den 22. Februar tritt Uli Sailor mit seinem Punkrock-Piano im Eisen auf.
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