Zwischen Techno, Hip-Hop und Hardcore-Punk

Moscow Death Brigade spielen mit ihrem speziellen und aggressiven Musikmix im Mai im Kulturzentrum Schlachthof.

Foto: J. Iversenc

Bremen. Moscow Death Brigade ist eine Techno/Rap/Punk-Band aus Russland, die „Circle-Pit Hip-Hop“ macht – eine einzigartige und aggressive Mischung aus elektronischer Musik, Hardcore, Hardcore-Punk und Rap, durchdrungen von Graffiti und Straßenkultur und gewürzt mit einer progressiven sozialen Botschaft gegen Krieg, Rassismus und andere Arten von Diskriminierung. Sie sind viel unterwegs – schon im Jahr 2018 spielten MDB 47 Shows mit 30 Sold-Outs, darunter das berühmte SO36 in Berlin (850 Leute). Im selben Jahr hat die Band 4000 EUR zur Unterstützung von „Sisters“ gespendet, einer gemeinnützigen Organisation, die Opfern von sexuellem und häuslichem Missbrauch in Russland hilft.

Ursprünglich wurde Moscow Death Brigade 2008 als DIY-Team gegründet und hat seine Wurzeln in der russischen progressiven sozialen Bewegung und der Graffiti-Underground-Szene. Die Band hat Hunderte Shows und zahlreiche Festivals in der ganzen EU gespielt, darunter Boomtown (UK), With Full Force (DE), Zikenstock (FR), Krach am Bach (DE) und viele weitere. Nach ihren beiden Alben „Boltcutter“ (2018) und „Bad Accent Anthems“ (2020) ist zuletzt das dritte Studioalbum „Radio Hope“ (2024) erschienen.

Am 15. Mai tritt Moscow Death Brigade in Bremen im Kulturzentrum Schlachthof auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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