Romano – Körper und Köpenick
Der Berliner Sänger und Rapper Romano machte auf seiner Tour zum aktuellen Album „Körper“ auch bei uns in Bremen Halt. Wie wir die Show im Tower fanden, erfahrt ihr hier!

Bremen. Als ich kurz vor Konzertbeginn in den Tower kam, dachte ich erst, ich hätte mich in der Uhrzeit geirrt. Nur knapp 20 Besucher wurden zu diesem Zeitpunkt von einer DJane mit leichten House-Beats unterhalten. Als Romano dann mit 30 Minuten Verzögerung sein Set begann, hielten sich aber schon circa 50 Gäste im Musikclub auf. Die ersten Songs vom neuen Album „Körper“ wurden noch mit leichter Skepsis aufgenommen, aber als der Berliner „Brenn die Bank ab“ anstimmte, brachen alle Vorbehalte und die Stimmung stieg merklich an. Passend zum Song flogen hier Dollarscheine mit dem Konterfei des Musikers durch den Laden. An dieser Stelle muss ich einmal das Herzblut hervorheben, welches Romano in seine Darbietung steckt. Viele Songs wurden mit passenden, oft sehr skurrileren Outfits und diversen Requisiten untermalt und hoben die Show schon fast auf „Deichkind im Miniformat“-Niveau. Weiter ging die Reise über Hits wie „Metalkutte“, „Köpenick“ und „Schrei der Wildnis“. Hier wurde nun ausgelassen gefeiert und getanzt. Als das Berliner Putin-Lookalike nun „Klaps auf den Po“ anstimmte, wurde das Publikum passend zum Song in einer Reihe aufgestellt und jeder der Anwesenden konnte sich über einen Klaps des Künstlers freuen. Mit der Stimmung nun am Höhepunkt gab noch Songs wie „Mann für gewisse Stunden“. Langsam aber sicher ging’s dann leider schon in die Zielgerade, bis die Show nach knappen 70 Minuten knackig kurz ihr Ende nahm. Natürlich durfte keine Zugabe fehlen. „Der schöne General“ ließ die Anwesenden noch einmal ausgiebig das Tanzbein schwingen. Nun war aber wirklich Schluss und Romano lud alle nochmal zum Abschlusssekt ein.
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