Nina Chuba – erste große Arena-Tour!
Die deutsche Sängerin feiert sich und ihre Fans in der ausverkauften ÖVB-Arena.

Bremen. Sie ist momentan auf allen Playlists und längst kein Geheimtipp mehr: Nina Chuba hat am Samstagabend in der ÖVB-Arena bewiesen, warum sie in kürzester Zeit eine der wichtigsten Stimmen im deutschsprachigen Pop/Hip-Hop geworden ist. Das Konzert war ausverkauft, die Bühne groß und hell – ein Abend, der für Fans wie für die Künstlerin selbst einen Höhepunkt der aktuellen Arena-Tour markierte.

Vor ihrem eigenen Auftritt gehörte die Bühne Esther Graf, die als Support-Act eine beeindruckende Leistung ablieferte. Die junge österreichische Sängerin und ihre Band eröffneten den Abend mit energiegeladenem Pop-Sound. Ihre Setlist mischte aktuelle Songs wie „Mama hat gesagt“ und „Kippenlänge“ mit persönlichen Ansagen und brachte die ersten Reihen schon früh zum Tanzen und Schwitzen. Mit Lyrics über Selbstfindung, Herzschmerz und Freundschaft gelang es ihnen, die Menge für sich zu gewinnen und eine ausgelassene Stimmung zu kreieren.
Nina Chuba begrüßte mit ihrem Opener „Wildberry Lillet“ ein euphorisiertes Publikum, das jede Zeile mitsingen konnte, vor allem die ganz kleinen! Die junge Musikerin hat nicht nur Hits, sondern auch echte Live-Qualitäten. Die Show wirkte dynamisch, choreografiert und voller Energie – unterstützt von einer Band, die ihre Songs mit Bläsern und treibenden Beats auf die nächste Ebene hob, und zwei Tänzerinnen, die Nina tatkräftig unterstützten.

Mittelpunkt des Abends waren die Songs, die Nina in den letzten Jahren zum Popstar gemacht haben, das Album „ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ stand jedoch im Vordergrund. Der Opener explodierte förmlich im Saal, kein Song wurde lauter gefeiert. Auch „Rage Girl“ und „Mama Shoot“ sorgten für die typischen Tanz-Momente und erinnerten daran, dass Ninas Musik vor allem eins ist: zeitgemäß, stilbewusst und voller Lebensfreude. Die emotionalen Highlights bildeten „Unsicher“ und „3 Uhr Nachts“ – Songs, die von Liebeskummer, Selbstzweifeln und der Suche nach Orientierung erzählen. Nach diesen emotionalen Songs wurde deutlich, wie sehr Nina sich ihren Songs hingibt: Sie stand mit Tränen in den Augen auf der Bühne und tatsächlich musste kurz jemand aus ihrem Team zu ihr auf die Bühne kommen, um ihr die Tränen abzutupfen und ihr das Haar zu bürsten – ein Moment, der sowohl aufrichtig als auch berührend war.
Es war ein Abend, der zeigt, wie moderne Popmusik ganz unterschiedliche Generationen verbinden kann, nicht zuletzt, weil viele Eltern mit ihren Kindern das Konzert besuchten. Nina lieferte eine Show, die den Puls der Zeit trifft – emotional, voller Energie und mit jeder Menge Herzblut.
Mehr Beiträge aus" Musik" zur Startseite



