Hochmelodischer Küstenpunk

Kommando Kant kommen aus Husum, leben in Hamburg und treten Ende Februar im Eisen auf.

Foto: Sebastian Madej

Bremen. In Sachen Indie-Rock und Punk mit Texten, die auch mal um die Ecke denken, sieht es gut aus in Norddeutschland. Hamburger Schule, Wiebusch-Clan, Turbostaat – die Beispiele sind zahlreich. Auch Kommando Kant gehören dazu. Die Musik des Quartetts strotzt nur so vor Aufbruch und Melancholie. Die Indie-Rock-Band stammt aus Husum, trinkt ihr Bier nun aber schon seit einigen Jahren in der nordischen Hansestadt an der Elbe.

Kommando Kant – das sind Großstadtgeschichten aus Kleinstädtersicht. Unterfüttert mit Klängen aus US-amerikanischem Indie-Rock der Neunziger, der auf subtile, aber mitreißende Pop-Momente aus deutschsprachiger Gitarrenmusik der Nullerjahre trifft. Durchgeschüttelt wird das Ganze mit einem Schuss nordfriesischer Schroffheit, wo die Band ihre Wurzeln hat. 2012 gegründet, erschien 2016 ihr von Hauke Albrecht (Leoniden, Captain Planet, Turbostaat) produziertes Debütalbum „Ziehen Sie ‘ne Nummer“ auf dem Berliner Label Motor Entertainment. Es folgten die beiden Studioalben „Aussterben ist ein schönes Hobby“ (2020) und „Eklat“ (2023). Kommando Kant sind Björn Albertsen, André Kurberg, Moritz Schwerthelm und Lilian Stenzel.

Am 27. Februar treten Kommando Kant in Bremen im Eisen auf. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


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