Fair-Weather-Fest Bandvorstellung: Between Bodies

In unregelmäßigen Abständen stellen wir an dieser Stelle die Bands des Fair-Weather-Fests vor. Heute: Between Bodies

Über das Fair-Weather-Fest haben wir bereits an dieser Stelle berichtet. Das Festival bietet Musik aus den Bereichen Punk, Hardcore und Emo und will das Viertel in diesem Jahr beleben und bereichern. Heute stellen wir die Band Between Bodies vor, die eine Bühne des Festivals bespielen wird.

Es ist zu lesen, ihr kommt aus Kanada (Toronto) und Köln. Ist das ein Marketingtrick? Oder wie kann eine Band über diese Distanz funktionieren?

Hey! Marketingtrick ist vielleicht ein etwas hartes Wort, aber wir leben tatsächlich eigentlich zurzeit alle in Köln. Nur unser Drummer Nils wohnt in Paderborn – dem Toronto Ostwestfalens. Uns ist es aber trotzdem wichtig, den Fakt, dass Susan aus Kanada kommt, prominent zu setzen, da unsere Bandsprache aufgrund dieser Tatsache Englisch ist, in der wir uns im Proberaum aber auch auf der Bühne verständigen und vor allem auch unsere Ansagen halten.

Euer Album schlug bei HB-People vor zwei Jahren in die Jahresbesten-Listen ein. Wie war die Reaktion auf das Album allgemein und habt ihr so was (Top-10 Listen) öfter gehört/erlebt?

Die Reaktion auf das Album war für uns wirklich sehr, sehr schön. Wir haben viel positives Feedback gekriegt, die Erstpressung relativ fix ausverkauft und konnten viele tolle Konzerte mit der LP spielen. Ich werde oft von Menschen darauf angesprochen, dass ihnen die Songs etwas bedeuten und sie berühren. Das bedeutet uns sehr viel. Am meisten freut uns, dass mittlerweile fast egal wo wir spielen, ein harter Kern von Menschen mitsingt, die ruhigen Parts mit Leben füllt und dafür sorgt, dass ein Konzert zum kollektiven Moment wird. Das ist wirklich großartig und überhaupt nicht selbstverständlich für uns.

Habt ihr euch für Bremen und das Fair-Weather-Fest etwas besonderes vorgenommen?

Das Festival ist ein großes Klassentreffen für uns und wir freuen uns sehr darauf, viel Zeit mit unseren Freund*innen zu verbringen und die anderen Bands zu schauen. Außerdem spielen Benni und ich das erste Mal am selben Abend nacheinander mit Between Bodies und unserer anderen Band Giver. Da bin ich sehr gespannt drauf.

Werdet ihr euch andere Bands auf dem Festival anschauen und wenn ja, welche Gruppe wäre eure Empfehlung und warum?

Es spielen so viele großartige Bands – da ist es sehr schwer, sich auf eine einzelne festzulegen. Ich würde empfehlen, vor allem die jungen Bands auf dem Festival anzuschauen. Pluto The Racer und Glower sind beides Bands, die wir schon nach Köln eingeladen haben und die sich erst in der Post-Corona-Zeit richtig auf die Bühne gegangen sind. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen!

Erzählt doch bitte eine Bremen-Geschichte von euch, egal ob lustig, traurig oder abenteuerlich.

Das letzte und einzige Mal, dass wir bislang in Bremen gespielt haben, war die Phamtom Bay-Releaseshow vor beinahe zwei Jahren. Wir wollten unbedingt spielen, aber Nils konnte nicht und schließlich musste auch noch Benni absagen. Sue und ich haben mit unserem guten Freund Felix, der oft bei uns an den Drums aushilft, und Justus von Echo Chamber/Suspect/Collective Memory Records gespielt. Leider hat kein gemeinsamer Probetermin hingehauen und das einzige Mal, dass wir jemals alle vier zusammengespielt haben, war auf der Bühne in Bremen. War trotzdem super – es handelt sich ja schließlich immer noch um Punk. Trotzdem freue ich mich sehr, dass wir dieses Mal in vollständiger Besetzung spielen.

Das Fair-Weather-Fest findet am 6. & 7. Juni im Bremer Viertel statt. Tickets gibt es lokal bei Titus und Black Plastic. Außerdem bei TixForGigs.

 


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