Eine performative Show zwischen Pop, Rock und Punk
Remote Bondage spielen den Auftakt ihrer Zusatztour im November im Tower Musikclub.

Bremen. „…wenigstens kommen wir (in eure Stadt)“ – so kündigte die Berliner Band Remote Bondage ihre allererste Headline-Tour an. Es dürfte also schnell klar werden, dass alle Kommenden sich auf ekstatische Höhepunkte freuen dürfen. Denn nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Wir kommen in die Hölle, aber wenigstens kommen wir” machen sich die fünf auf Tour, um das Patriarchat herauszufordern. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es sechs zusätzliche Termine im nächsten Herbst, der erste Abend findet im Bremer Tower Musikclub statt.
Völlig schamlos und unbeirrt von den Vorstellungen über die Hölle, macht die Band ihre Wut über Kirchen, Catcalling oder Skorpione laut mitsingbar. Zwischen Pop, Rock und Punk wird es manchmal theatralisch, vor allem aber unheimlich spaßig. Dass es dabei heiß hergeht, dürfte die eine oder der andere bereits in einem mindestens genauso bunten Festivalsommer bemerkt haben. In ihrer besonderen Formation von drei Sängerinnen, einer Bassistin und einem Schlagzeuger zeigt Remote Bondage nicht nur einen vielfältigen Sound, sondern liefert auch noch eine performative Show, die die Schauspiel-Hintergründe einzelner Bandmitglieder erahnen lässt. An Energie fehlt es ihnen jedenfalls nicht.
Am 6. November treten Remote Bondage in Bremen im Tower Musikclub auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.
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