Ein Abend voller musikalischer Freiheit

Ein generationenübergreifendes Musikkollektiv: Die Jazzrock- und Weltmusik-Band Embryo ist seit 55 Jahren aktiv und steht Ende Mai in der Lila Eule auf der Bühne.

Foto: Andre Habermann

Bremen. Embryo ist ein einzigartiges Musikkollektiv aus München, welches Krautrock, Jazz und Weltmusik verbindet – immer mit einem offenen Ohr für neue Einflüsse und Rhythmen. Seit über fünf Jahrzehnten sprengt das Projekt Grenzen und Genres und verbindet Generationen. Gegründet 1969 von Christian Burchard, entwickelte sich Embryo zu einer der einflussreichsten Formationen seiner Art. Im Lauf der Jahre haben über 400 nationale und internationale Jazz- und Rockmusiker bei der sich als Kollektiv begreifenden Gruppe mitgewirkt. Auf beinahe jedem Album findet man unterschiedliche Besetzungen und Stilrichtungen. Seit 2016 führt Marja Burchard, Tochter des Gründers, das Erbe ihres Vaters fort und hält den kreativen Geist der Band lebendig.

Embryo sind eine der interessantesten, vielseitigsten und wichtigsten Krautrockbands. Seit 1969 haben sie den halben Globus bereist. Sie traten im September 1970 beim Love-and-Peace-Festival auf Fehmarn auf und spielten nach Jimi Hendrix, der dort knapp zwei Wochen vor seinem Tod seinen letzten Festivalauftritt hatte. Embryo steht für musikalische Freiheit, Improvisation und den ständigen Austausch mit anderen Kulturen – eine Band, die seit Jahrzehnten innovativ bleibt und dabei niemals den Blick nach vorne verliert. Ihre Auftritte sind eine Fusion aus treibenden Rhythmen, komplexen Arrangements und spontaner Energie.

Am Samstag, den 31. Mai treten Embryo in Bremen in der Lila Eule auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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