Bunter Stilmix im Pier2

Ein Manifest der puren Lebensfreude: Bukahara kommen Ende Oktober nach Bremen ins Pier2.

Foto: Rheinproduktiv

Bremen. Bukahara bedeutet, Musik zu leben. Auch nach zehn Jahren Bandgeschichte überrascht und verzaubert das umtriebige Quartett sein Publikum immer wieder aufs Neue. Wer sie bereits live erlebt hat, weiß um die Ekstase, mit der sich die Band in die Herzen ihrer Fans gespielt hat. Ahmed, Avi, Soufian und Max gelingt es, ihrer unkonventionellen Ader treu zu bleiben, ohne dabei ihre musikalische Neugier aufzugeben.

Folk-Pop, nordafrikanische Einflüsse und Singer-Songwriter: Bei Bukahara ist das Schubladendenken obsolet, denn das musikalische Vokabular der Musiker entwickelt sich stets weiter. Die vier Multiinstrumentalisten spazieren nonchalant von Genre zu Genre, ohne dabei ihren charakteristischen Sound zu verlieren. Ihnen gelingt scheinbar mühelos der Spagat zwischen arabischen Klangsphären und westlichen Einflüssen. Bukahara durchbrechen hierbei musikalische Grenzen und überzeugen mit ausgefeilten Arrangements und treibenden, mitreißenden Rhythmen.

Im Februar ist ihr aktuelles und bisher mit Abstand erfolgreichstes Studioalbum „Tales Of The Tides“ erschienen. Die zweite Single „Same Kind of People“ ist eine reduziert startende, sich kontinuierlich aufbäumende und stetig an Dynamik zulegende Ballade mit diesem auf einmalige Weise gleichzeitig wehmütig und entschieden klingenden Gesang von Soufian Zoghlami. Es geht um soziale Ungleichheit und das schmerzhafte Gefühl, nicht dazuzugehören.

Am Freitag, den 27. Oktober treten Bukahara in Bremen im Pier2 auf, das Konzert wurde aus der Aladin Music Hall hochverlegt. Tickets gibt es im Vorverkauf.

 


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