Roskilde Festival komplettiert Line-up für 2026

K-Pop-Star Jennie und Rapper Ken Carson gehören zu den 20 Künstlern, die das Line-up des Roskilde Festivals 2026 in Dänemarkomplett auffüllen

Roskilde 2025. Foto: Arena Kim Matthäi Leland

Roskilde. Das ist mal eine Hausnummer: Das unabhängige, gemeinnützige Roskilde Festival in Dänemark präsentiert vom 27. Juni bis 4. Juli 2026 insgesamt 177 Musikacts sowie über 90 Persönlichkeiten aus Kunst und Aktivismus auf 16 Bühnen und Festivalgeländen.

Nordeuropas größtes Festival hat Ende April nun die letzten 20 Acts bekannt und vervollständigt damit das Line-up. Gleichzeitig veröffentlicht das Roskilde Festival seinen Zeitplan mit allen Konzerten und Events, sodass Besucher ihr Festivalerlebnis optimal planen können.

An der Spitze der heutigen Ankündigung steht der südkoreanische Popstar Jennie, die maßgeblich zum weltweiten Erfolg von K-Pop beigetragen hat – zunächst als Mitglied der erfolgreichen Gruppe BLACKPINK und später mit ihrem Solo-Debüt „Ruby“ (2025).

Das Album, an dem Größen wie Dua Lipa, Doechii und Kali Uchis mitgewirkt haben, wurde von führenden internationalen Medien wie dem Rolling Stone und dem NME hochgelobt.

Ein wahrhaft außergewöhnliches Erlebnis erwartet die Besucher, wenn Jennie mit ihrem energiegeladenen und messerscharfen Pop-Sound und einem kompletten Tänzerensemble die Hauptbühne betritt.

„Jennie ist unübersehbar, wenn man die Zukunft der Popmusik verstehen will. Sie steht im Zentrum des weltweiten Aufstiegs von K-Pop, der nun erstmals in die oberste Liga eines dänischen Festival-Lineups vordringt. Jennies Auftritt unterstreicht, was das Roskilde Festival ist – und sein soll: ein Festival, das die aktuellen Trends widerspiegelt und gleichzeitig in die Zukunft weist“, so Thomas Sønderby Jepsen, Musikchef des Roskilde Festivals.

Rapper und Musik aus Grönland, Palästina und der Ukraine
Unter den letzten 20 Namen befindet sich auch der Amerikaner Ken Carson, eine prägende Stimme der Rage-Rap-Szene, bekannt für seine harten Beats, verzerrten Vocals und seine punkinspirierte Energie.

Zu den neu angekündigten Künstlern gehören außerdem der amerikanische Soulsänger Jalen Ngonda und die Rapperin Bia sowie das Alternative-Rock-Duo Panda Bear & Sonic Boom und die dänischen Rap-Legenden Malk de Koijn.

Das Line-up umfasst auch Musik aus Grönland, Palästina und der Ukraine, vertreten durch Tarrak, den Techno-Produzenten Sama‘ Abdulhadi bzw. Heinali & Andriana-Yaroslava.

Die 20 Neuzugänge ergänzen ein bereits umfangreiches Musikprogramm mit internationalen Top-Acts wie The Cure, Gorillaz, Zara Larsson, Addison Rae, Clipse und David Byrne sowie gefeierten Künstlerinnen und Künstlern wie Kneecap, Lily Allen, Little Simz, Wolf Alice, Ethel Cain, Audrey Nuna und Lykke Li.

„Das diesjährige Musikprogramm bietet die Bandbreite, Tiefe und Qualität, die man von einem Roskilde Festival erwartet – von den einflussreichsten und führenden Künstlern unserer Zeit bis hin zu einer starken Auswahl an Nachwuchstalenten und neuen Trends. 177 Acts aus 37 Ländern spiegeln die große Vielfalt wider und zeigen, wohin sich die Musik entwickelt: Immer mehr Künstler treten in ihrer Muttersprache auf, elektronische Musik ist allgegenwärtig, die lokale Szene ist stark vertreten und das Live-Erlebnis steht im Mittelpunkt. Vor allem aber zeichnet sich das Festival durch einen spielerischen und neugierigen Umgang mit Musik aus, bei dem Künstler Genregrenzen überschreiten und mit Klang und Ausdruck experimentieren. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, das Programm mit Neugier zu entdecken“, so Thomas Sønderby Jepsen.

Kunst, Rollerdisco und zahlreiche Filme
Neben dem Musikprogramm präsentiert das Roskilde Festival auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kunst und Aktivismus. Über 90 Installationen, Performances, Vorträge und Aktionen aus mehr als 30 Ländern beleuchten einige der drängendsten Themen unserer Zeit. Im neuen Kino des Festivals, schlicht „Cinema“ genannt, erwartet die Festivalbesucher ein vielfältiges Programm – von Oscar-prämierten Filmen über Horror-Vorführungen bis hin zu Dokumentationen.

Das diesjährige Kunst- und Aktivismusprogramm dreht sich um Themen wie Frieden, Gemeinschaft und Zukunftsvisionen.

Die globale Bewegung „Piece for Peace“ kreiert großflächige Graffiti-Kunstwerke mit Botschaften des Friedens und der Gemeinschaft. Das jamaikanische Kollektiv 1Guh Watch bringt die Energie des Dancehall in eine Performance ein, die Kreativität und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. In den ersten Festivaltagen können die Teilnehmer außerdem verschiedene Tanzschritte in Workshops ausprobieren.

Auf dem gesamten Festivalgelände herrscht eine magische und ausgelassene Stimmung, wenn die Performancegruppe Feerne mit ihrem glitzernden, grotesken queeren Feenuniversum – komplett mit Flügeln, Megafon und Zauberstab – wie aus dem Nichts auftaucht.

Festivalbesucher können außerdem Rollschuhdisco erleben, das dänische Nationalteam im Skateboarden treffen und an Workshops von Greenpeace und der Nordic Climate Justice Coalition teilnehmen. Dort können T-Shirts oder Taschen mit klimabezogenen Slogans bedruckt und neu gestaltet werden.

„Die Kunst auf dem Roskilde Festival erreicht die Besucher auf sehr ansprechende Weise. Sie ist unmittelbar und direkt und knüpft an die Lebenswelt der Besucher an. Dies entspricht einem der aktuellen Trends in der zeitgenössischen Kunst, bei dem …“

Diese Bands hat das Roskilde Festival 2026 neu bestätigt: 
Jennie (KR), Ken Carson (US), Bia (US), Jalen Ngonda (US), Malk De Koijn (DK), Mas (DK), Panda Bear & Sonic Boom (US), Sama‘ Abdulhadi (PS), Abdullah Minawy Trio (EG), Djrum (UK), Getdown Services (UK), Heinali & Andriana-Yaroslava (UA), Hemlocke Springs (US), Lechuga Zafiro & Verraco (UY/CO), Pili Pili Girls (TZ), Poison Ruin (US), Smertegrænsens Toldere (DK), Solo City x Vertigo (DK), Saad Tiouly (MA) und Tarrak (GL).

Hier gibt es das volle Line-up and den Zeitplan.

Hier alle Bands: 

Gorillaz, Zara Larsson, Kneecap, David Byrne, Little Simz, The Cure, Jennie, Ken Carson, Ethel Cain, Bad Gyal, Brutalismus 3000, Folk Bitch Trio, Iglooghost, The New Eves, Primitive Man, The Sophs, Tobias Rahim, Cobrah, Lojay, Pa Salieu, Sierra Ferrell, Yousuke Yukimatsu, Adrian Quesada, DBN Gogo, Dean Johnson, Ela Lung, Hypnosis Therapy, Joshua Idehen, Maruja, Milkweed, Snuggle, Yung Lean, Bladee, Tonser, Esdeekid, Oklou, Audrey Nuna, Mille, Rochelle Jordan, Tessa, Royel Otis, No Joy, Ecca Vandal, Rizwan-Muazzam Qawwali, Bruno Berle, Yerai Cortés, Ata Kak, Uld, Annie And The Caldwells, Vgtb.pl, Sherelle, Clipse, Lily Allen, Guldimund, Jade, Jim Legxacy, Napalm Death, Smerz, Jane Remover, Cortisa Star, Kin’Gongolo Kiniata, Nourished By Time, Cat Clyde, Crrdr, Dying Wish, Frost Children, Jorjiana, Kettama, Khana Bierbood, Kroyer, Luisa Almaguer, Mark William Lewis, Nick Leon, Titanic, Wicky, The Zawose Queens, Addison Rae, Wolf Alice, Lykke Li, Sammy Virji, Aphaca, Uncle Acid And The Deadbeats, Truck Violence, Lord Snow, Honningbarna, Griend, Los Mirlos, Liniker, Los Thuthanaka, Indus, Marwan Moussa, BB Trickz, Naika, Lamisi, Sirom, Sara Parkman, Gwenifer Raymond, Madra Salach, Tuvaband, Chezile, Kwn, Sorry, 1111, Scam, Diket, Grande Mahogany, Fauna, Glayden, Ozzy, Zuloo, Michael Williams, Oskar Witt, Kayak, Augusta Schackinger, Berg, Pistol Pistol Pistol, Salver, Pil, Young Miko, Igorrr, Blawan, Vilde Tuv, Shovel Dance Collective, Susobrino, TV-2, The Savage Rose, Eee Gee, Angaende Mig, AySay, Smag Pa Dig Selv, Cuirass, Albertslund Terror Korps, Jalen Ngonda, Malk De Koijn, Bia, Panda Bear & Sonic Boom, Abdullah Minawy Trio, Djrum, Getdown Services, Heinali & Andriana-Yaroslava, Hemlocke Springs, Lechuga Zafiro & Verraco, Pili Pili Girls, Poison Ruin, Smertegrænsens Toldere, Solo City x Vertigo, Saad Tiouly, Tarrak

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