Intensive Noise-Rock-Sounds im Eisen

Das niederländische Trio Texoprint spielt mit kontrollierter Wucht und eruptiven Ausbrüchen nächste Woche ein Konzert im Eisen.

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Bremen. Das Noise-Rock-Trio Texoprint aus Utrecht in den Niederlanden zählt derzeit zu den spannendsten Vertretern eines kompromisslosen, intensiven Noise-Rock-Sounds, der sich zwischen kontrollierter Wucht und eruptiven Ausbrüchen bewegt. Vergleiche mit Bands wie Sonic Youth oder Shellac kommen dabei nicht von ungefähr. Auch Fans von Lysistrata oder Metz dürften bei Texoprint auf ihre Kosten kommen.

Mit dissonanten Gitarren, massiven Basslinien und präzisem Schlagzeugspiel erzeugen Jasper Werij, David Pop und Redwin Rolleman einen Sound, der roh, laut und konfrontativ wirkt, dabei aber nie beliebig erscheint. Statt auf modische Post-Punk-Manierismen setzt die Band auf offene Strukturen, Dynamik und eine unmittelbare, emotionale Intensität. Jeder Klang scheint dabei bewusst gesetzt, nichts wirkt überflüssig.

Entstanden ist Texoprint ursprünglich als Schulprojekt an der Herman Brood Academy in Utrecht. Schnell wurden die drei Musiker auf dem Campus als „Noise Boys“ bekannt – ständig auf der Suche nach neuen klanglichen Experimenten und verbunden durch ihre gemeinsame Leidenschaft für kompromisslosen Noise-Rock. Aus diesem Projekt entwickelte sich eine Band mit klarer künstlerischer Vision, die sich bewusst keiner festen Genre-Schublade unterordnet.

Mit ihrem Debütalbum „Modern Living“, das im September 2025 erschienen ist, veröffentlichte das Trio zwölf Songs voller Wucht, Chaos und emotionaler Ehrlichkeit. Live übertragen Texoprint diese Energie direkt auf die Bühne: ohne große Inszenierung, dafür mit einer Intensität, die gleichermaßen kontrolliert wie entfesselt wirkt.

Am 27. Mai treten Texoprint in Bremen im Eisen auf, der Einlass erfolgt gegen Spende. Hier könnt ihr euch für das Konzert anmelden.

 


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