Eine Ikone der Selbstbestimmung

Peaches geht mit ihrem neuen Album auf Tour und legt eine Zusatzshow im Kulturzentrum Schlachthof ein.

Pressefoto

Bremen. Die gebürtige Kanadierin Merrill Beth Nisker wurde unter ihrem Künstlernamen Peaches international bekannt. Spätestens mit dem Album „The Teaches Of Peaches“ (2000) avancierte sie zu einer prägenden Figur zwischen Elektro, Punk und Pop. Seither steht ihr Werk für radikale künstlerische Freiheit, Selbstbestimmung und eine deutliche feministische Haltung. Musikalisch verbindet Peaches druckvolle Bässe, verzerrte Sounds und kompromisslose Drum-Machine-Rhythmen mit expliziten, direkten Texten, die gesellschaftliche Missstände offen benennen.

Anlass der aktuellen Tour ist die Veröffentlichung ihres neuen Albums „No Lube So Rude“, das am 20. Februar erschienen ist. Auch darauf bleibt Peaches ihrem Stil treu: politisch, konfrontativ und energiegeladen. Themen wie Machtstrukturen, Ungleichheit und Unterdrückung werden nicht nur angesprochen, sondern mit Nachdruck verhandelt. Gleichzeitig transformiert die Musikerin Wut und Reibung in tanzbare Tracks, die zwischen Club-Ästhetik und Punk-Attitüde oszillieren. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Peaches unter anderem mit Daft Punk, Iggy Pop, Christina Aguilera und Yoko Ono zusammen. Dabei behauptet sie sich seit über zwei Jahrzehnten als eigenständige Stimme im internationalen Musikgeschehen. Wer Peaches live erlebt, kann sich auf eine intensive Performance einstellen. Ihre Shows gelten als exzentrisch, provokant und energetisch, zwischen Kunstaktion, politischem Statement und ausgelassener Party.

Am 24. Juni tritt Peaches in Bremen im Kulturzentrum Schlachthof auf, wo sie zuletzt vor 14 Jahren zu Gast war. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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