The Hirsch Effekt – Das alljährliche Gastspiel
Kaum eine Band beehrt unsere schöne Hansestadt in einer solchen Regelmäßigkeit wie die Hannoveraner Artcorer The Hirsch Effekt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, auch dieses Mal beim Konzert im Tower dabei zu sein.

Bremen. Nach dem Betreten des bereits gut gefüllten Towers fiel mir als erstes das bereits aufgebaute Setup von The Hirsch Effekt auf. Ohne Support legten die drei Hannoveraner pünktlich um 20:30 Uhr los. Und es ging auch gleich bretthart mit einigen Stücken vom „Agnosie“-Album los. Allgemein war an diesem Abend ein starker Fokus auf dieses Album und dessen zehnjähriges Jubiläum gesetzt. Die drei Herren legten gleich zu Beginn eine Menge Spielfreude an den Tag und konnten dabei mit einem prall gefüllten Sack an Hits im Gepäck punkten. Es ging über Kracher wie „Athesie“ und „Lifnej“ zu dem Übersong schlechthin, „Agnosie“. Auch über Stücke vom gleichnamigen Album, welche ansonsten eher wenig Liveeinsatz genießen dürfen, konnte man sich an diesem Abend freuen. Ab diesem Zeitpunkt war die ohnehin schon gute Stimmung der Anwesenden am Höhepunkt angelangt. Nun ging es an die zweite Hälfte des Sets der drei Ausnahmemusiker. Hier lag der Fokus auf dem aktuellen Output „Urian“. Gefühlt wurde die musikalische Komplexität nochmal um einige Level erhöht und die schnellen, hektischen Passagen durch stillere, nachdenklichere Elemente getauscht. Nachdem auch ein neues Album, leider nur in einer Ansage, angeteasert wurde, ging es nach knappen 90 Minuten in den Endspurt. Das Publikum konnte auf jeden Fall nicht genug von den Herren bekommen und es wurde lauthals eine Zugabe gefordert. Diesem Wunsch kamen die Hannoveraner Hirsche natürlich nach und es gab eine grandiose, akustische Version von „Datorie“ als kleines Schmankerl für den Heimweg.
Seht euch hier unsere Konzertfotos an:
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