Der Inbegriff des Power Metals

Blind Guardian aus Krefeld feierten dieses Jahr 40-jähriges Jubiläum und sind weiterhin unermüdlich unterwegs - nächstes Jahr im Bremer Modernes.

Foto: Dirk Behlau

Bremen. Was als Traum von vier jungen Burschen aus Krefeld 1984 begann, führte zu internationalem Erfolg. Die Gruppe „Lucifer’s Heritage“ formte sich damals aus Hansi Kürsch als Sänger, Andre Olbrich und Marcus Dork an den Gitarren und Thomen Stauch am Schlagzeug. Drei Jahre später nannten sie sich in Blind Guardian um und veröffentlichten Metal-Klassiker wie „Tales From The Twilight World“ und „Nightfall in Middle-Earth“. Die Band findet einen Weg, die Metal- und die Fantasy-Literatur-Welt zu vereinen und bewegt sich somit in einem noch nie zuvor bekannten Stil. Nach jahrelanger Zusammenarbeit verließen Marcus und Thomen die Band und Marcus Siepen und Frederik Ehmke nahmen die Plätze des Schlagzeugers und Gitarristen ein.

Bis 2020 wurden bereits drei Millionen Tonträger von Blind Guardian verkauft und die Zahlen steigen weiter. Angelehnt ist ihr heutiger Musikstil zwar an den 90ern, sie bewegen sich trotzdem im modernen Metal und finden die nötige Balance. Inspiriert sind Kürschs Texte von Romanen wie „The Witcher“ oder „Battlestar Galactica“, sie sind aber an das reale Leben angepasst. Das aktuelle Album „The God Machine“ aus 2022 handelt von Hexenverfolgung, Krieg und Paranoia. Blind Guardian schafft es, diese düsteren und traurigen Themen in den härtesten Metal-Songs zu verarbeiten.

Am Freitag, den 6. Juni treten Blind Guardian in Bremen im Modernes auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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