Enter Shikari – Ein Tänzchen an vorderster Front?
Für uns ging es heute ins schöne Modernes in die Neustadt, wo die britischen Trancecorer von Enter Shikari auf ihrer aktuellen „Dancing On The Frontline“-Tour Halt gemacht haben. Mit dabei hatten sie zur Unterstützung die Münchener von Wait Of The World.

Bremen. Den Abend durften die Alternative-Rocker von Wait Of The World eröffnen. Die Münchener mit britischem Frontmann konnten zu Beginn direkt auf eine volle Bude blicken. Leider schien aber der Funke der Anwesenden, trotz solider Performance der X Factor-Teilnehmer nicht ganz überzuspringen. Der Vierer gab trotzdem sein Bestes und spielte professionell, aber relativ ereignislos sein circa 35 Minuten kurzes Set hinunter. Vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal!
Nach knappen 40 Minuten Umbaupause legten die Headliner des Abends los. Enter Shikari starteten sofort mit einer beeindruckenden Lightshow in den Opener „Bloodshot“ vom letzten Album „A Kiss For The Whole World“. Im vorderen Bühnenbereich wurde es gleich schlagartig noch enger, als die Britten dann den Hit „The Dreamers Hotel“ an den Anfang der Show platzierten. Leider war zu dem Zeitpunkt der Sound im Modernes noch nicht auf voller Höhe und wurde erst ab knapp einem Drittel des Auftrittes definierter, blieb aber die gesamte Zeit leider sehr drucklos. Dies war besonders bei den elektronischen Passagen der Band natürlich sehr ärgerlich. Das führte aber bei den Anwesenden trotzdessen zu keinerlei Beeinträchtigung an Energie, welche der Band entgegengebracht wurde. Weiter ging der wilde Trip über „Sorry, You’re Not A Winner“ bei welchem kein Halten mehr war. Die gesamte Fläche vor der Bühne war ein einziger Pit und Crowdsurfer schwappten einer nach dem anderen über die Barrikade. Hier waren wir aber erst bei der Hälfte der knapp zwei Stunden andauernden Show, ob die Zuschauer dieses Level die restliche Zeit halten konnten? Spoiler… ja, und die Band fuhr die Touren weiter hoch mit Songs wie „The Great Unknown“, bis es dann über „Giant Pacific Octopus“ und „Mothership“ in die Zielgraden ging. Nach einer kurzen Künstlerpause kam die Truppe noch einmal für eine kurze Zugabe auf die Bühne zurück. Die anwesende Meute feierte dies bis aufs Äußerste und es flogen weitere Zuschauer in die Arme der Securities. Ich sah nun zu schnell, meine Jacke zu holen und habe mich gutgelaunt auf den Heimweg gemacht.
Seht euch hier unsere Konzertfotos an:
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