Zwischen Wildberry und Sommernacht: Nina Chuba verwandelt die Bremer Bürgerweide in eine riesige Pop-Party

Mit einer energiegeladenen Mischung aus Pop, Rap und elektronischen Beats verwandelt Nina Chuba die Bremer Bürgerweide in eine ausgelassene Open-Air-Party und sorgt für einen stimmungsvollen Sommerabend voller Mitsingmomente, Bewegung und guter Laune.

Nina Chuba auf der Bürgerweide in Bremen (Foto: Malte Löhmann)

Bremen. Wenn sich die Bürgerweide am 21. August in eine riesige Open-Air-Bühne verwandelt, darf eines nicht fehlen: eine Menge, die bereit ist, den Sommer zu feiern. Nina Chuba lieferte bei ihrer bislang größten Bremer Open-Air-Show genau das – einen Abend zwischen Pop, Rap, elektronischen Beats und jeder Menge Energie.

Den Auftakt des Abends gestaltete Jolle, die das Publikum mit ihrem modernen Popsound auf den Main Act einstimmte. Mit einer direkten Performance und eingängigen Songs brachte sie bereits früh Bewegung in die Menge und sorgte dafür, dass die Stimmung auf der Bürgerweide schnell auf Betriebstemperatur kam.

Schon vor dem ersten Ton von Nina Chuba war spürbar, dass hier niemand einfach nur zuhören wollte. Als die Sängerin schließlich die Bühne betrat, wurde aus gespannter Erwartung kollektive Euphorie mit: „Wer ist wieder da? – NINA!“ eröffnete das Set und machte sofort klar, dass dieser Abend vor allem eines werden würde – laut, bunt und tanzbar.

Musikalisch zog Nina Chuba alle Register ihres Repertoires. Auf „Mangos mit Chili“ und „Wildberry Lillet“ folgten mit „Jeeep“, „Malediven“ und „Kilimanjaro“ weitere Songs, die das Publikum textsicher mitsang. Pop und Rap wechselten sich mit elektronischen Sounds ab, während die Bühne immer wieder zum Zentrum einer ausgelassenen Sommerparty wurde. Die Setlist verband aktuelle Stücke mit bekannten Hits und zeigte, wie mühelos Nina Chuba zwischen verschiedenen Facetten ihres Sounds wechseln kann.

Besonders die großen Refrains entwickelten unter freiem Himmel eine ganz eigene Wirkung. Tausende Stimmen begleiteten „Unsicher“, „Fucked Up“ und „Rage Girl“, bevor bei „3 Uhr Nachts“ und „Tinnitus“ erneut getanzt, gesprungen und gefeiert wurde. Zwischen Selbstzweifeln, Wut, Leichtigkeit und Liebeskummer blieb dabei genug Raum für all die Gefühle, die Nina Chubas Songs so unmittelbar machen.

Auch Nina Chuba selbst zeigte sich nahbar und präsent. Sie suchte immer wieder den Kontakt zum Publikum, ließ die Menge mitsingen und verwandelte die Distanz zwischen großer Open-Air-Bühne und den hintersten Reihen in gemeinsame Momente. Ein ganz besonderes Highlight: Bei „Gefährlich“ und später bei „Ich hass dich“ erhielt sie Unterstützung von badmómzjay – zwei Gastauftritte, die für zusätzliche Überraschung sorgten und von den Fans lautstark aufgenommen wurden und den Abend auf der Bürgerweide zu einem ganz besonderen Open-Air-Moment machten.

Visuell setzte die Show auf eine farbenfrohe, moderne Inszenierung, die den treibenden Charakter der Songs unterstrich. Licht, Bewegung und Sound griffen ineinander und ließen die Bürgerweide immer wieder wie einen überdimensionalen Dancefloor wirken. Trotzdem blieb der Mittelpunkt stets Nina Chuba selbst, die mit ihrer Energie und ihrem wandelbaren Auftreten durch den Abend führte.

Am Ende bleibt von diesem Open-Air vor allem das Gefühl eines großen gemeinsamen Sommermoments. Nina Chuba hat die Bürgerweide nicht einfach nur bespielt, sondern in eine tanzende, mitsingende und feiernde Menge verwandelt – irgendwo zwischen Popkonzert, Festival und ausgelassener Nacht unter freiem Himmel.

Unsere Bilder des Abends findet ihr hier und auf malteloehmann.de.

 


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