Krach im Lagerhaus aus Wales
Die Band Mclusky spielen nur eins von zwei Deutschland-Konzerten in Bremen

Aus Großbritannien kommt bekanntlich nicht nur Brit-Pop, sondern auch jede Menge Krach. Die Band Idles sei hier einmal exemplarisch und prominent als Beispiel erwähnt. Aber auch zur Hochzeit von Oasis oder Blur gab es schon Gruppen, die den eher rockigeren als poppigeren Weg eingeschlagen haben (und als Vorbilder der Idles gelten dürften). Die walisische Band Mclusky ist dafür ein Paradebeispiel. Bereits Mitte/Ende der 1990er gegründet, löste die Band sich allerdings im Jahr 2005 nach „nur“ drei Alben auf.
Im Jahr 2019 gab es von der von Fans nie vergessenen Band eine zarte Reunion. Letztes Jahr folgte mit dem Album „The World is still here and so are we“, neue Musik. Die erste in über zwanzig Jahren überhaupt. Im Jahr 2026 folgte eine EP mit dem nicht weniger coolen Titel „I sure am getting sick of this bowling alley“, auf der die bekannten Zutaten aus Post-Punk, Noise, Hip-Hop-Anleihen und ein guter Schuss Verrücktheit zu krachigen Songs verarbeitet werden. Und auch das Debütalbum „My Pain and Sadness is more sad and painfull than yours” wurde kürzlich remastered wiederveröffentlicht.
Lange Albumtitel sind also ein Markenzeichen der Band. Genauso wie die knackige Spielzeit der Alben von meistens einer halben Stunde. Im Gegensatz zu den intensiven Liveshows des Trios. Genau davon kann sich in Bremen nun überzeugt werden. Die Setlist umfasst nicht selten über zwanzig Songs, die rastlos vorgetragen werden. Die Interaktion mit dem Publikum bleibt dabei wichtig.
Am Di. 8. September im Kulturzentrum Lagerhaus um 19:00 Uhr!
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