Digitales Festivalprogramm für Jazzahead

jazzahead – Vom 29.04. bis 02.05.2021

Die Jazzahead 2021 präsentiert Highlights aus der deutschen und europäischen Szene - live und im Netz

Jazzahead wird digital. Foto: Eric van Nieuwland

Das jazzahead! Festival steht und präsentiert sich in neuem Gewand. Den 10. Geburtstag des Festivals begehen die OrganisatorInnen mit einem digitalen Programm. „Trotz Pandemie und Unwägbarkeiten, wollen wir zusammen Musik und Kultur feiern“, sagt Projektleiterin Sybille Kornitschky von der MESSE BREMEN. Dabei bleiben sich die MessemacherInnen treu und stellen das Festival in Kooperation mit Bremer Partnern auf die Beine. Die Tickets für die Festivalabende sind ab sofort bei Nordwest Ticket erhältlich. Hier kommt ein Überblick über die ersten Termine.

Am Freitag, 23. April 2021, startet das Festival mit einem Highlight, dem Jubiläumsabend im Bremer Sendesaal. „Wir feiern Doppeljubiläum, und zwar 15 Jahre jazzahead! Fachmesse und zehn Jahre Festival“, sagt Kornitschky. „Dabei schauen wir gemeinsam mit diversen interessanten Gesprächspartnern zurück, lassen ein wenig die jazzahead! Revue passieren und feiern Bremen als Musik-Standort.“ Musikalisch begleitet den Abend das Rebecca Trescher Tentett. Mit der Besetzung ihres zehnköpfigen Ensembles spielt die renommierte Nürnberger Klarinettistin und Komponistin Trescher an dem Abend Auszüge aus ihrer neuen CD Paris Zyklus The Spirit of the Streets, die sie zwei Tage zuvor im Sendesaal aufgenommen hat. Jazz-Fans können dabei sein und von zu Hause aus mitfeiern. „Gestreamt wird der Abend kostenfrei über die Webseite der jazzahead! als Geschenk zum 10. Geburtstag“, so die Projektleiterin.

Ein Shooting Star der deutsche Szene gibt sich die Ehre: Das junge Saxophon-Talent Jakob Manz wird mit seiner Band The Jakob Manz Project am Donnerstag, 29. April, die Bühne des Club100 einheizen. Beim Club100 handelt es sich um ein bisher einmaliges Projekt in Deutschland: Ein solidarischer Zusammenschluss von VeranstalterInnen, Clubs und einem Bremer Medienunternehmen, die Veranstaltungen in Pandemiezeiten wieder möglich machen und KünstlerInnen eine Bühne geben wollen. Selbst wenn Events mit ZuschauerInnen nicht zugelassen sind, werden die Auftritte im Bremer Veranstaltungszentrum Pier2, dem jetzigen Club100, per Live-Stream gezeigt.

Am Freitag, 30. April, bietet die niederländische Band Tin Men & The Telephone ein virtuelles interaktives Live-Konzert über Zoom. Produziert aus Amsterdam heraus, für das jazzahead!-Publikum zu Hause auf dem Sofa. Dann heißt es für die ZuschauerInnen nicht nur zurücklehnen und genießen, sie können und sollen sogar mithilfe von Smartphones und der extra dafür programmierten App „Tinmendo“ das Konzertprogramm mitbestimmen und -gestalten. Zunächst wird nur nach Stückewünschen gefragt, dann nach ganzen Harmonien, Akkorden und schließlich nachTönen, die spontan zusammengestellt werden. Viel entsteht so aus dem Moment heraus.

Literatur und das große Finale aus dem Bremer Metropol Theater

Nicht nur Musik steht im Mittelpunkt des digitalen jazzahead! Festivals: Am Samstag, 1. Mai, wird es literarisch im Metropol Theater Bremen. Den Abend „Das Wort zum Piano“ gestalten fünf namhafte Bremer AutorInnen und die herausragende junge Pianistin Johanna Summer, die am Anfang einer vielversprechenden internationalen Karriere steht. Slam-Poetin Eva Matz, Schriftstellerin Imke Müller-Hermann, Rezitator Rainer Iwersen und die Autoren Michael Augustin und Rolf „Karlchen“ Schmidt werden einen temporeichen und kurzweiligen literarischen Abend bieten. Den krönenden Abschluss des Festivals bildet am Sonntag, 2. Mai, Jasmin Tabatabai mit dem David Klein Quartett auf der Bühne des Metropol Theaters. Tabatabai ist einer der großen deutschen Fernseh- und Kinostars. Aber auch als Sängerin begeistert die deutsch-iranische Schauspielerin. Sie und der Schweizer Musiker, Komponist und Produzent David Klein kennen keine stilistischen Grenzen und gehen quer durch die Genres. Alle Veranstaltungsabende des Festivals werden über eine Landingpage der jazzahead!-Webseite unter www.jazzahead.events gestreamt.

32 Showcase-Bands

Herzstück der Fachmesse jazzahead! digital 2021, die von Donnerstag bis Sonntag, 29. April bis 2. Mai unter dem Motto „Close together from afar“ stattfindet, sind wie immer die Showcase-Konzerte. Diese bleiben Teil des Festivalprogramms. In den drei Sparten „German Jazz Expo“, „European Jazz Meeting“ und „Overseas Night“ stellen sich hier 32 Showcasing-Bands vor. Die Konzerte kann zunächst nur das registrierte Fachpublikum der Messe im Live-Stream erleben. Ab Mitte Juni werden die Konzerte dann wie üblich auch für das breite Publikum über die jazzahead!-Webseite zugänglich gemacht. Weitere Information zu den Showcase-Bands gibt es auf dem jazzahead!-Blog und mit viel Bonusmaterial auch beim neuen Kooperationspartner Jazz Day Germany. Die Tickets für das Festival bekommen Interessierte bei Nordwest Ticket unter www.nordwestticket.de oder telefonisch: 0421 36 36 36. Inhaber der WESER-KURIER AboCard können die Rabatte für die Streaming-Konzerte nutzen.

Mehr Infos: www.jazzahead.de.


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