Ordentlich was auf die Ohren

Im Haifischbecken spielen am Donnerstag vor Ostern die Punk-Bands Hey Ruin und Kosmonovski

HEY RUIN. Credit: Sebastian Igel

Bremen. Ihr wollt euch vor Ostern nochmal ordentlich die Ohren durchpusten lassen? Dann geht doch ins Haifischbecken Vor dem Steintor 156. Dort spielen am Donnerstagabend, 29. März, ab 19.30 Uhr die Bands Hey Ruin und Kosmonovski. Die eine kleine Konzertgruppe Rouge et Noir aus Bremen, hat die Veranstaltungen auf Spendenbasis organisiert.

Nach dem 2016er Debüt „Irgendwas mit Dschungel“ hat die Punkrock-Band Hey Ruin aus Köln/Trier ihr zweites Album „Poly“ im Gepäck. Wie schon der Vorgänger erschien „Poly“ beim geschmacksicheren Münsteraner Label This Charming Man Records (u.a. The Tidal Sleep, Die Nerven, Messer). Auf „Poly“ bieten Hey Ruin ernsten, deutschsprachigen Punkrock mit Hardcore-Einschlag aber auch helleren Momenten. Neu ist auch die Besetzung der Band: mit dem Einstieg des einstigen Aushilfsgitarristen Jens sind Hey Ruin seit Anfang des Jahres offiziell zu fünft unterwegs.

Über Kosmonovski schreibt Ingo von den Donots in einem Pressetext: „Wenn eine Band wie KOSMONOVSKI ein offizielles Debütalbum veröffentlicht, dann ist man in Promohausen schnell versucht, den – schlimmes Wort! – „Point-of-Sale“ einzig und allein auf den Fakt zu legen, dass es sich hier um eine – großes Wort! – „Inklusions-Combo“ handelt. Sicher: Das macht dieses mittlerweile bandgewordene Projekt um den sympathischen Sänger und Ex-„The A.M. Thawn“-Mann Holger Denninger schon speziell. Man erlebt nicht aller Tage ein Musikkollektiv, welches absolut keinen Hehl daraus macht, dass seelische und körperliche Störungen die Mitglieder zusammengeführt und -geschweißt haben. Es ist aber genau jene Leichtigkeit, mit der die Band diese Tatsache auf der Bühne mit einem Augenzwinkern, einer Menge Verve und charmantem Arschtritt um und ausspielt, die KOSMONOVSKI so intensiv sein lässt. Ehrenwort. (…)Was KOSMONOVSKI da zaubern, ist gleichermaßen treibend wie knackig und dabei stets angenehm schrullig. Irgendwie ist das Indie, irgendwo Pop, irgendwas daran Punk und bei all dem immer absolut straight.“

Rouge et Noir gibt es jetzt seit knapp zwei Jahren und der Schwerpunkt liegt auf Punk/Hardcore/Oi. Die Veranstalter versuchen pro Monat 1-3 Konzerte auf die Beine zu stellen und machen dieses an wechselnden Orten. Dazu gehören der Tower, MS Treue, die Friese, First Class Suicide, Haifischbecken, BDP-Haus, Altes Sportamt und andere. Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite „Rouge et Noir“.


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