Casper & Marteria kündigen gemeinsames Album an

Es ist eine kleine Hip-Hop-Sensation: Zwei der erfolgreichsten Acts des Landes veröffentlichen Ende August ein Collabo-Album.

Foto: Christian Hedel

Berlin. Gemeinsam haben Casper und Marteria vier Nummer-Eins-Alben veröffentlicht, beide gehören zu den beliebtesten Hip-Hop-Acts des Landes. Mit einer maximalen Inszenierung haben sie auf der Bühne des Kosmonaut Festivals als geheimer Headliner ihr gemeinsames Album „1982“ für den 31.08.2018 angekündigt. Die erste Single „Champion Sound“ performten die beiden live auf der Bühne. Der Song ist ab sofort erhältlich, inklusive eines spektakulären Videos.

Zugegeben: die Idee für ein gemeinsames Album von Casper und Marteria stand schon etwas länger im Raum. Nach gemeinsamen Songs auf Samplern und Soloalben wurde daraus erst ein Aprilscherz der Rap-Journaille, dann eine Art Treppenwitz innerhalb der Szene und schließlich gar nichts mehr – bis jetzt. Denn neun Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Song „Rock’n’Roll“ veröffentlichen Casper und Marteria am 31. August 2018 das Collabo-Album „1982“.

Es ist die logische Konsequenz zwei der ruhmreichsten Rap-Karrieren dieses Landes. Spätestens mit ihren beiden letzten Soloalben „Lang Lebe Der Tod“ und „Roswell“ haben sich Casper und Marteria im letzten Jahr endgültig einen Status als zwei der größten und erfolgreichsten Rapper dieses Landes erkämpft. Schon die erste Single „Champion Sound“ liefert einen Vorgeschmack. Ein Big-Band-Bläsersound mit lockerem Basslauf, dazu Hip-Hop-Beats und Querverweise auf geschichtsträchtige Sportgrößen von Wayne Gretzky bis Walter Frosch. So geht Superbowl-Halbzeit-Show bei den Herren Griffey und Laciny.

Entstanden ist „1982“ in wenigen Sessions im Berliner Umland, an der Ostseeküste und in Osnabrück.
„Wir sind im gleichen Jahr geboren, wir sind ungefähr zeitgleich durch die Decke gegangen, haben ungefähr gleichzeitig geheiratet und auch sonst geographisch sehr ähnliche Werdegänge gehabt. Obwohl wir diese Ost-West-Trennung und dadurch unterschiedliche Sozialisationen hatten, haben wir vieles gleich erlebt. Wir haben eine sehr ähnlich starke Verbindung zu unseren kleinen Städten Bielefeld und Rostock und zu unseren Fußballvereinen und kamen aus absoluten Underdog-Situationen nach oben“, wird Casper in einer Pressemitteilung zitiert. „Und wir sind Fans voneinander“, ergänzt Marteria. „Fans der gegenseitigen Arbeit, der Detailverliebtheit und den Texten des anderen.“

 


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