Von Fantasienamen und Discogedanken

Klaus Johann Grobe – 13.03.2019, 20:00 Uhr, Kulturzentrum Lagerhaus

Klaus Johann Grobe aus der Schweiz touren durch sechs Länder und machen im März im Kulturzentrum Lagerhaus Station.

Foto: Ralph Kühne

Bremen. Bei einer Band mit dem Fantasienamen Klaus Johann Grobe könnte man zunächst an Schlager oder klassische Musik denken. Doch Sevi Landolt und Daniel Bachmann, so die Namen der beiden Bandmitglieder, machen basslastigen Indie-Pop und haben gerade ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Damit geht es ab Januar auf große Tour durch Europa.

Die Musik des Duos ist romantischer Disco-Kraut-Pop, die Melancholie auf der Tanzfläche der ewig Ausgangsmüden. getragen von einem reduzierten Instrumental. Nach einem Jahr Auszeit haben sich die beiden Schweizer zu Beginn des letzten Jahres wieder richtig zusammengesetzt. Ungeplant ließen sie die Orgel weg, plötzlich war da eine Gitarre mit drin. Ein neuer Synthesizer begann den Sound zu definieren und schnell hatten sie bereits ein vollständiges Album vorproduziert.

Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP im Frühjahr 2013 kamen Klaus Johann Grobe nach Großbritannien und sorgten mit ihren Duo-Auftritten für ersten Gesprächsstoff auf der Insel. Das große Interesse von mehreren Labels führte die Band zum amerikanischen „Trouble in Mind Records“, welches zuerst die Single „Traumhaft“ (Februar 2014), danach das Debütalbum „Im Sinne der Zeit“ (April 2014) und zwei Jahre später das Zweitwerk „Spagat Der Liebe“ (Mai 2016) veröffentlichten.

Nun sind Klaus Johann Grobe zurück mit zehn Songs und zwei Instrumentalen. Auf ihrer europaweiten Tour treten sie am Mittwoch, den 13. März im Kulturzentrum Lagerhaus auf. Tickets für das Konzert gibt es bereits im Vorverkauf.

 


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