US-Amerikanische Widerstandsmusik im Tower

Algiers – 14.01.2019, 20:00 Uhr, Tower Musikclub

Algiers kombinieren Post-Punk mit Blues und Gospel und treten Anfang des neuen Jahres in Bremen auf.

Foto: Joe Dilworth

Bremen. Düstere Zeiten ziehen immer Reflexion in Kunst und Kultur nach sich. So ist es also nicht verwunderlich, dass die über den Globus verteilten Bandmitglieder von Algiers (London, Atlanta, New York) auch weiterhin in ihrer Musik zur aktuellen politischen Lage Stellung nehmen. Letztes Jahr ist ihr zweites Studioalbum „The Underside Of Power“ erschienen. Am Schlagzeug der Band sitzt übrigens Matt Tong, der frühere Drummer von Bloc Party.

Durch die gemeinsam verbrachte Kindheit der Bandmitglieder in Atlanta, in der sie hautnah die Verbreitung von rassistischer Gewalt erfuhren, entwickelte sich ihr Verlangen, gegen diese Zustände gemeinsam zu protestieren, Musik zu machen und ihrer Frustration damit Ausdruck zu verleihen. Doch natürlich wurde das neue Album der Soul-Rock-Band nicht nur von den alltäglichen Kämpfen der Band beeinflusst, sondern von den größeren Umstürzen, dem schleichenden Faschismus, der sich immer weiter verbreitenden Fremdenfeindlichkeit in Europa und den USA unter Trumps Präsidentschaft.

Am 14. Januar treten Algiers in Bremen im Tower Musikclub auf. Tickets für das Konzert gibt es im Vorverkauf.

 


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